Gie­sen­kir­chen bleibt oh­ne Punkt­ver­lust

Der Be­zirks­li­ga-Zwei­te wird bei der Hal­len-Stadt­meis­ter­schaft in der drit­ten Vor­run­den­grup­pe sei­ner Fa­vo­ri­ten­rol­le ge­recht. Das ent­schei­den­de Spiel ge­gen die Sport­freun­de Neu­werk ge­winnt die DJK/VfL Gie­sen­kir­chen 2:0.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

GRUP­PE 3 Das Ri­si­ko wur­de be­lohnt. Die halb­ho­he Her­ein­ga­be durch Mar­cel Br­in­schwitz nahm Andreas Jans di­rekt und traf mit dem Vol­ley­schuss un­ter die Lat­te zum wich­ti­gen 1:0 für die DJK/VfL Gie­sen­kir­chen im Spiel um den Grup­pen­sieg ge­gen die Sport­freun­de Neu­werk. In ei­ner Par­tie, in der vor al­lem die bei­den Tor­hü­ter Pe­ter Dre­ßen und Jo­han­nes Al­den­hoff glänz­ten, war Jans – der wie Hardts Tho­mas Coe­nen schon acht Tref­fer auf sei­nem Kon­to hat – bis kurz vor Schluss der ein­zi­ge Tor­schüt­ze, dann sorg­te Br­in­schwitz für die Ent­schei­dung, als er al­lei­ne auf das Tor zu­lief und Al­den­hoff um­spiel­te.

Be­zirks­li­gist Gie­sen­kir­chen, letzt­jäh­ri­ger Fi­na­list, wur­de da­mit sei­ner Fa­vo­ri­ten­stel­lung ge­recht und er­reich­te er­neut die End­run­de. „Ich bin sehr zu­frie­den. Wir wuss­ten, dass wir ei­ne schwe­re Grup­pe er­wischt ha­ben, ha­ben aber gut ins Tur­nier ge­fun­den“, sag­te Gie­sen­kir­chens Trai­ner Da­ni­el Sal­eh. Neu­werk si­cher­te sich spä­ter mit ei­nem 6:1 ge­gen Turan­s­por Rhe­ydt – Chris­to­pher Her­mes er­ziel­te da­bei das 250. Tur­nier­tor – den zwei­ten Rang.

Um sich das Ti­cket für die Zwi­schen­run­de zu si­chern, muss­ten die Sport­freun­de von Be­ginn an voll da sein. Im Du­ell der Ta­bel­len­nach­barn in der Kreis­li­ga A ge­gen Ro­tWeiß Hock­stein stand es nach den Weit­schuss­to­ren durch Ja­nik Rich- ter und Ja­nik Kö­nigs lan­ge un­ent­schie­den, ehe Neu­werks Ka­pi­tän Her­mes das Spiel ent­schied. Erst traf er per Ha­ckentrick zur Füh­rung, dann leg­te er Chris­ti­an Schif­fers zum 3:1-End­stand auf.

Das fol­gen­de 2:0 ge­gen Blau-Weiß Wick­ra­th­hahn lei­te­te der A-Li­gist mit ei­nem nicht all­täg­li­chen Tref­fer ein, als er in Un­ter­zahl durch Fa­bi­an Krah in Füh­rung ging. Der 21-Jäh­ri­ge sorg­te mit sei­nem zwei­ten Tor auch für die Ent­schei­dung. Im drit­ten Spiel schließ­lich be­kle­cker­te sich der Fa­vo­rit ge­gen den FC Güd­derath zwar nicht mit Ruhm und ge­riet zwei­mal in Rück­stand. Doch da der B-Li­gist – wohl ein we­nig eu­pho­ri­siert durch sei­ne ers­ten Tur­nier­to­re – zu of­fen­siv agier­te, dreh­te Neu- werk die Par­tie in der Schluss­pha­se noch und sieg­te 4:2.

Die DJK hat­te da­ge­gen dank­ba­re Auf­ga­ben, um auf Tou­ren zu kom­men. Mit dem 10:0 ge­gen Güd­derath ge­lang dem Grup­pen­fa­vo­ri­ten der bis­lang höchs­te Sieg der 34. Hal­len-Stadt­meis­ter­schaft. Und auch beim 8:2 ge­gen Turan­s­por Rhe­ydt – Do­me­nik Pöt­ter ge­lang in dem Spiel das 200. Tur­nier­tor – so­wie beim 4:1 ge­gen Wick­ra­th­hahn gab sich Gie­sen­kir­chen kei­ne Blö­ße.

Je­nes 4:1 mach­te aber auch deut­lich, dass für Blau-Weiß durch­aus mehr drin ge­we­sen wä­re. Der Ta­bel­len­füh­rer der Kreis­li­ga B galt als Ge­heim­tipp, letzt­lich mach­te er sich aber selbst das Le­ben schwer. Ge­gen Gie­sen­kir­chen kas­sier­te er nicht nur zwei Zeit­stra­fen, son­dern in der Schluss­pha­se auch To­re durch Ge­gen­stö­ße. Und beim 0:2 ge­gen Neu­werk hat­te Wick­ra­th­hahn mehr Ball­be­sitz, agier­te aber in Tor­nä­he zu ver­spielt. Im­mer­hin ge­lang ge­gen Hock­stein ein 4:3-Er­folg, als der BLi­gist in der Schluss­mi­nu­te aus ei­nem Rück­stand noch ei­nen Sieg mach­te.

Für Hock­stein war die­ser un­nö­ti­ge Spiel­aus­gang nach 3:1-Füh­rung im Grun­de schon das Aus. Nach der Auf­takt­nie­der­la­ge ge­gen Neu­werk er­le­dig­te der A-Li­gist sei­ne Pflicht­auf­ga­ben ge­gen Turan­s­por und Güd­derath, doch sechs Zäh­ler reich­ten nicht aus, um Neu­werk und Gie­sen­kir­chen in Be­dräng­nis zu brin­gen.

FOTO: DIE­TER WIECHMANN

Die DJK/VfL Gie­sen­kir­chen hat ge­zeigt, dass mit ihr zu rech­nen ist bei der Hal­len-Stadt­meis­ter­schaft. Das 10:0 ge­gen Ein­tracht Güd­derath war der bis­lang höchs­te Sieg in der Vor­run­de. Hier zieht Lutz Sog­ge­berg aus et­wa acht Me­tern To­rent­fer­nung ab. Nach Vic­to­ria Menn­rath und der SpVg Oden­kir­chen steht Gie­sen­kir­chen als drit­ter End­run­den-Teil­neh­mer fest.

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