Schulz rech­net an­geb­lich nicht mit Kanz­ler­kan­di­da­tur

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BER­LIN (mar) EU-Par­la­ments­prä­si­dent Mar­tin Schulz rech­net nach ei­nem Be­richt des „Spie­gel“nicht mehr da­mit, SPD-Kanz­ler­kan­di­dat zu wer­den. Das ha­be er vor Weih­nach­ten ge­gen­über Par­tei­freun­den zu er­ken­nen ge­ge­ben. In der SPD wur­de der Be­richt ges­tern al­ler­dings als „völ­lig spe­ku­la­tiv“be­zeich­net. Schulz selbst woll­te da­zu ges­tern kei­nen Kom­men­tar ab­ge­ben. Ein Spre­cher von Schulz sag­te, die SPD ha­be ei­nen Fahr­plan ver­ein­bart: „Mar­tin Schulz wird sich da­her nicht zu der Be­richt­er­stat­tung äu­ßern.“Die SPD will im Ja­nu­ar ent­schei­den, wer Kanz­ler­kan­di­dat wird. Im Ge­spräch da­für ist ne­ben Par­tei­chef Sig­mar Gabriel und Schulz auch Ham­burgs Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz. In der SPD neh­men vie­le an, dass Gabriel die Kan­di­da­tur selbst über­nimmt. Der SPDChef ha­be den ers­ten Zu­griff. Ein Be­schluss des Par­tei­vor­stands auf Ba­sis von Ga­b­ri­els Ent­schei­dung ist für die Klau­sur­ta­gung am 29. und 30. Ja­nu­ar ge­plant. Für den 10. Ja­nu­ar ist ein Tref­fen der en­ge­ren Par­tei­füh­rung an­ge­setzt. In der SPD-Zen­tra­le wur­de de­men­tiert, dass es da­bei schon um die Kanz­ler­kan­di­da­tur ge­hen wird. Die­se Ein­schät­zung wird nicht über­all in der SPD ge­teilt.

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