Ru­mä­ni­en wen­det ei­ne Staats­kri­se ab

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BU­KA­REST (dpa) Knapp drei Wo­chen nach der Par­la­ments­wahl in Ru­mä­ni­en ist der Weg zur Re­gie­rungs­bil­dung frei: Staats­prä­si­dent Klaus Io­han­nis hat den So­zi­al­de­mo­kra­ten So­rin Gr­in­dea­nu (43) als neu­en Mi­nis­ter­prä­si­den­ten de­si­gniert, wie das Prä­si­di­al­amt ges­tern in Bu­ka­rest mit­teil­te. Der ehe­ma­li­ge Te­le­kom-Mi­nis­ter will ei­ne Ko­ali­ti­on aus der So­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei (PSD) und der klei­nen li­be­ra­len Par­tei Alde bil­den. Mit der Er­nen­nung folg­te Io­han­nis ei­nem Vor­schlag von PSD und Alde und wen­de­te ei­ne Staats­kri­se ab, da der Prä­si­dent in Ru­mä­ni­en den Vor­schlag ei­ner mehr­heits­fä­hi­gen Par­tei­en­ko­ali­ti­on nur ein­mal ab­leh­nen kann. Den ers­ten Vor­schlag der So­zi­al­de­mo­kra­ten hat­te Io­han­nis oh­ne An­ga­be von Grün­den ab­ge­lehnt – die PSD hat­te dar­auf­hin mit ei­nem Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren ge­droht.

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