Un­si­cher­heit beim Ei

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS - VON GEORG WINTERS

Wirk­lich be­ru­hi­gend ist das, was zum The­ma In­sek­ti­zi­de in Ei­ern bis­her ge­sagt wor­den ist, nicht. Am Mon­tag war noch die Re­de da­von ge­we­sen, dass beim Ver­zehr nor­ma­ler Men­gen kein Ge­sund­heits­ri­si­ko für Men­schen be­ste­he. Ges­tern moch­ten man­che ei­ne Ge­fahr für die Ge­sund­heit von Kin­dern schon nicht mehr aus­schlie­ßen. Liest man die amt­li­chen Ver­laut­ba­run­gen, steht dar­in oft „mög­li­cher­wei­se“und „könn­te“, aber was hilft das dem be­sorg­ten Kun­den? So­lan­ge ein­zel­ne Be­hör­den in un­ter­schied­li­chen Län­dern teils wi­der­sprüch­li­che und in­ter­pre­ta­ti­ons­fä­hi­ge Ein­schät­zun­gen ab­ge­ben, dient das nicht der Si­cher­heit des Ver­brau­chers. Und um die geht es ja in ers­ter Li­nie. Das Pro­blem mit den be­las­te­ten Ei­ern ist al­so auch ei­nes der Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Schäd­lings­be­kämp­fungs­mit­tel ha­ben in Le­bens­mit­teln nichts ver­lo­ren. Zu Recht ist Fi­pro­nil als Arz­nei ver­bo­ten. Wer sich an die­se Re­geln nicht hält, muss hart be­straft wer­den. Und es braucht schar­fe, eu­ro­pa­weit ab­ge­stimm­te Le­bens­mit­tel­kon­trol­len. Die Ge­sund­heit ist das höchs­te Gut des Men­schen. BE­RICHT

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