LEG-Mie­ter am Sch­m­öl­d­er­park oh­ne war­mes Was­ser

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON LI­SA KREUZMANN

Die Mie­ter in der Wohn­an­la­ge am Sch­m­öl­d­er­park müs­sen seit ei­ni­gen Ta­gen oh­ne Hei­zung und war­mes Was­ser aus­kom­men. Be­reits seit ei­ner Wo­che sei die Hei­zungs­an­la­ge ge­stört, sag­te ei­ne Mie­te­rin, die ih­ren Na­men nicht in der Zei­tung le­sen möch­te. Bei der zu­stän­di­gen Lan­des­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft (LEG) NRW ha­be sie sich um­ge­hend be­schwert.

Wie die LEG auf An­fra­ge mit­teil­te, ha­be ein Kurz­schluss in­ner­halb der Bren­ner­elek­tro­nik der Hei­zungs­an­la­ge zu der Stö­rung ge­führt. „Die­ser De­fekt wur­de be­ho­ben, so dass un­se­ren Mie­tern am Frei­tag wie­der war­mes Was­ser zur Ver­fü­gung stand“, sag­te ein Spre­cher des Woh­nungs­un­ter­neh­mens.

Noch am sel­ben Tag ha­be aber be­reits das nächs­te Pro­blem ins Haus ge­stan­den, be­rich­te­te die Mie­te­rin. „Die Tief­ga­ra­ge steht vol­ler Was­ser“, sagt die Mie­te­rin. An ei­ni­gen Stel­len ste­he das Was­ser meh­re­re Zen­ti­me­ter hoch. Dar­auf­hin ha­be sie er­neut den zu­stän­di­gen Not­dienst be­nach­rich­tigt.

Das Woh­nungs­un­ter­neh­men be­stä­tigt: „Am Sonn­tag wur­de uns ein er­neu­ter Aus­fall ge­mel­det, der nach ei­ner ers­ten Über­prü­fung an­de­re Ur­sa­chen hat.“Wor­in der Scha­den die­ses Mal be­steht, konn­te der Spre­cher nach der­zei­ti­gem Er­kennt­nis­stand nicht sa­gen, si­chert aber zu: Soll­te es bei den Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten zu Ver­zö­ge­run­gen kom­men, wer­de die Warm­was­ser­ver­sor­gung vor­über­ge­hend über ei­ne mo­bi­le Heiz­an­la­ge si­cher­ge­stellt.

Schon in den Jah­ren zu­vor ha­be es mehr­tä­gi­ge Aus­fäl­le des Warm­was­sers ge­ge­ben, be­rich­tet die Mie­te­rin. „2016 wa­ren wir ins­ge­samt 21 Ta­ge oh­ne war­mes Was­ser. Vie­le der Mie­ter sprä­chen kein Deutsch und wür­den sich da­her auch nicht be­schwe­ren. Auch über die Stö­run­gen und not­wen­di­gen Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten sei sie nicht aus­rei­chend in­for­miert wor­den. Aus­hän­ge oder Schrei­ben ha­be es ih­rer Aus­sa­ge nach nicht ge­ge­ben – im ak­tu­el­len Fall zu­min­dest nicht, be­vor die RP bei der LEG nach­ge­fragt hat­te.

An­ders sieht das die LEG: „Das von uns be­auf­trag­te Fach­un­ter­neh­men hat­te durch Aus­hän­ge über die Si­tua­ti­on und die Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten in­for­miert“, teil­te das Un­ter­neh­men mit.

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