Com­merz­bank fi­nan­zier­te 2017 Im­mo­bi­li­en für 122 Mil­lio­nen Eu­ro

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(an­gr) Der Boom in Mön­chen­glad­bach nach Bau­fi­nan­zie­run­gen ist wei­ter un­ge­bro­chen. Wie die Nie­der­las­sung der Com­merz­bank in ih­rer Halb­jah­res­bi­lanz mit­teil­te, fi­nan­zier­te die Bank im ers­ten Halb­jahr die­ses Jah­res Im­mo­bi­li­en im Wert von 122 Mil­lio­nen Eu­ro. Auf­fäl­lig ist aber auch die Sor­ge vor stei­gen­den Kos­ten der Bau­fi­nan­zie­rung: „Mit Blick auf stei­gen­de Zin­sen wün­schen un­se­re Kun­den mitt­ler­wei­le öf­ters ei­ne Zins­si­cher­heit, bei­spiels­wei­se durch ein For­ward- Dar­le­hen für die nächs­ten 36 Mo­na­te“, sag­te Mar­cel Krug, Nie­der­las­sungs­lei­ter für die Ge­schäfts­be­rei­che Privat- und Un­ter­neh­mer­kun­den, in ei­ner Mit­tei­lung. Die star­ke Nach­fra­ge nach Bau­fi­nan­zie­run­gen sei mit ein Grund da­für, dass die Zahl der Kun­den im Be­reich um 3490 wuchs.

Krug kann sich ei­nen Sei­ten­hieb auf die Stadt­spar­kas­se Mön­chen­glad­bach nicht ver­knei­fen: „Wäh­rend vie­le Wett­be­wer­ber mas­siv Fi­lia­len schlie­ßen, blei­ben wir vor Ort prä­sent. Das zahlt sich aus.“Die Spar­kas­se hat­te zu­letzt die acht kleins­ten der stadt­weit 38 Fi­lia­len mit grö­ße­ren Stand­or­ten in der Nä­he zu­sam­men­ge­legt. Die Com­merz­bank be­treibt in Mön­chen­glad­bach kon­stant zwei Fi­lia­len: ei­ne am Bis­marck­platz, und ei­ne in der Rhe­ydter In­nen­stadt.

Das Fir­men­kun­den­seg­ment konn­te im ers­ten Halb­jahr 2017 in ei­nem an­spruchs­vol­len Markt­um­feld leich­tes Wachs­tum ver­zeich­nen, teil­te die Com­merz­bank wei­ter mit. So stieg die Zahl der neu­en Fir­men­kun­den in der Nie­der­las­sung im zwei­stel­li­gen Be­reich. Gleich­zei­tig treibt die Com­merz­bank die Di­gi­ta­li­sie­rung ih­rer Di­enst­leis­tun­gen vor­an. Bis En­de 2020 sol­len 80 Pro­zent al­ler kun­den­re­le­van­ten Ge­schäfts­pro­zes­se im Kon­zern di­gi­ta­li­siert wer­den. „Schon heu­te kön­nen Un­ter­neh­men über un­ser Fir­men­kun­den­por­tal vie­le Ge­schäf­te er­le­di­gen und es wer­den im­mer mehr hin­zu­kom­men“, sagt Kai Uwe Schmidt, Fir­men­kun­den­lei­ter der Nie­der­las­sung Mön­chen­glad­bach.

Über das Fir­men­kun­den­por­tal der Com­merz­bank kön­nen Un­ter­neh­men Geld­markt­kre­di­te bis zu ei­nem Vo­lu­men von ei­ner Mil­li­on Eu­ro ab­ru­fen und so ih­re Li­qui­di­tät steu­ern. Im kom­men­den Jahr sol­len on­line be­an­trag­te Kre­di­te an Fir­men­kun­den von bis zu 1 Mil­li­on Eu­ro in­ner­halb von 24 St­un­den ge­prüft und ge­neh­migt wer­den kön­nen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.