Ger­ma­nys Mus­lims im Vi­sier

Po­li­zei und Ver­fas­sungs­schutz prü­fen, ob die Grup­pe Ex­tre­mis­ti­sches ver­öf­fent­licht.

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINO -

(gap) Die neu ge­grün­de­te Grup­pie­rung „Ger­ma­nys Mus­lims“ist nach Ein­schät­zung nord­rhein-west­fä­li­scher Si­cher­heits­be­hör­den ein „vir­tu­el­les Phä­no­men“. Bis­lang sei­en kei­ne An­halts­punk­te be­kannt, die auf ei­ne is­la­mis­ti­sche Aus­rich­tung schlie­ßen las­sen. Gleich­wohl wer­de die Ent­wick­lung die­ser Grup­pie­rung auf­merk­sam ver­folgt. Das teil­te Jür­gen Ma­thies, Staats­se­kre­tär im Lan­des-In­nen­mi­nis­te­ri­um, auf die An­fra­ge des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Frank Boss mit. Auf­trit­te von „Ger­ma­nys Mus­lims“in der Öf- fent­lich­keit sei­en bis­lang nicht be­kannt. In der Ant­wort des Staats­se­kre­tärs heißt es wei­ter: „Gleich­wohl zielt die Ak­ti­on durch die Nut­zung von Ro­cker­sym­bo­lik of­fen­kun­dig auf ma­xi­ma­le Wir­kung in der Öf­fent­lich­keit. Das Tra­gen der in der Pres­se dar­ge­stell­ten sym­bo­li­schen Be­klei­dung (Kut­te) soll – nach Aus­sa­ge des Grün­ders – ihm selbst vor­be­hal­ten blei­ben, um Auf­merk­sam­keit zu er­re­gen. Ein uni­for­mes Auf­tre­ten wei­te­rer Grup­pen­mit­glie­der sei nicht ge­plant. Man pla­ne ei­ne Ein­tra­gung als Ver­ein, des­sen Zweck die Prä­ven­ti­on von Ra­di­ka­li­sie­rung und die Ver­hin­de­rung von Aus­rei­sen jun­ger Mus­li­me in den Ji­had sei.“Po­li­zei und Ver­fas­sungs­schutz prü­fen, „ob der Ver­ein et­wai­ge ex­tre­mis­ti­sche bzw. straf­ba­re In­hal­te ver­öf­fent­licht“, schreibt Ma­thies.

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