Po­li­ti­ker lo­ben Breit­band­aus­bau

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(an­gr) Die Mönchengladbacher Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten be­grü­ßen den Breit­band­aus­bau in der Stadt mit För­der­mit­teln in Hö­he von neun Mil­lio­nen Eu­ro von Bund und Land. „Das sind gu­te Nach­rich­ten für un­se­re Stadt“, sag­te Gü­lis­tan Yük­sel (SPD). Ge­bie­te, die bis 2019 auf kei­nem Plan mit we­ni­ger als 30 Mbit/s ver­sorgt sind, sol­len mit dem Geld ans Glas­fa­ser­netz an­ge­schlos­sen wer­den. 1200 Haus­hal­te sind be­trof­fen. „Dar­über hin­aus wol­len wir, dass al­le öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen of­fe­ne und kos­ten­freie Wlan-Hots­pots ver­füg­bar ma­chen“, so Yük­sel. Gün­ter Krings (CDU) sag­te: „Nur wo die Da­ten in Echt­zeit un­ge­hin­dert flie­ßen kön­nen, wer­den in Zu­kunft auch Ar­beits­plät­ze ent­ste­hen und er­hal­ten. Un­ser Ziel ist es da­her, je­den ein­zel­nen wei­ßen Fleck von der di­gi­ta­len Stadt­kar­te zu til­gen. Es ist gut, dass die Bun­des­re­gie­rung mit die­sem För­der­mit­tel die rich­ti­gen Im­pul­se setzt.“ Gas Sons­ti­ge des öf­fent­li­chen Per­so­nen Nah­ver­kehrs (gera­de wur­de das Li­ni­en­netz der NEW aus­ge­baut) und des Rad­ver­kehrs (der Mas­ter­plan Nahmo­bi­li­tät ist zu­min­dest in Ar­beit) soll den Au­to-treu­en Glad­ba­chern Al­ter­na­ti­ven deut­lich schmack­haf­ter ma­chen.

Grund­sätz­lich ist die Mönchengladbacher Luft in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich bes­ser ge­wor­den, was auch ei­ne Fol­ge der Um­welt­zo­ne ist. Die muss­te die Stadt auf Ge­heiß der Be­zirks­re­gie­rung ein­füh­ren, weil in den Jah­ren 2009, 2010 und 2011 an den Mess­stel­len an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße und der Aa­che­ner Stra­ße deut­li­che Über­schrei­tun­gen des zu­läs­si­gen Grenz­wer­tes beim Stick­stoff­di­oxid re­gis­triert wur­den. Seit­dem ist et­wa der ge­mes­se­ne Fe­in­staub oh­ne Zwei­fel zu­rück­ge­gan­gen: An der Hu­ber­tus­stra­ße/Urft­stra­ße und an der Düs­sel­dor­fer Stra­ße gibt es gar kei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten. Und an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße wur­de der zu­läs­si­ge Grenz­wert 2016 an zehn Ta­gen über­schrit­ten, er­laubt sind bis zu 35 Ta­ge. In die­sem Jahr ist es aber auch dort wie­der et­was schmut­zi­ger ge­wor­den: Seit dem 1. Ja­nu­ar wur­den be­reits zwölf Über­schrei­tungs­ta­ge ge­zählt. Das ist aber im­mer noch kein Ver­gleich zu 2011, als es an 42 Ta­gen Fe­in­staub-Alarm gab.

FO­TO: AND­RE­AS GRUHN

Die­se Mess­sta­ti­on steht an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße in Rhe­ydt. Dort ist die Luft in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich bes­ser ge­wor­den.

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