Feu­er­ro­tes Spiel­mo­bil

Rheinische Post Moenchengladbach - - DIE TIERWELT - VON ILKA PLATZEK

Das fällt auf Er ist schnit­tig, mo­dern und hat da­bei et­was hai­fi­sch­ar­ti­ges. Mit sei­nem gro­ßen Küh­ler­grill und den schma­len Schein­wer­fern sieht der Maz­da2 schon im Stand ag­gres­siv aus. Das auf­fäl­li­ge Ru­bin­rot des Test­wa­gens (750 Eu­ro ex­tra) ver­stärkt die­sen Ein­druck noch. Pas­sen­der­wei­se ziert das bul­li­ge Heck ei­ne Dach­an­ten­ne in Hai­fisch­flos­sen­form, die lei­der in je­dem Tun­nel den Dienst quit­tiert. Im In­nen­raum Lu­xus pur – Teil­le­der­aus­stat­tung, be­que­me be­heiz­ba­re Sit­ze, über­sicht­li­che Ar­ma­tu­ren, vie­le Be­dien­ele­men­te am Lenk­rad, Bord­com­pu­ter und ein Na­vi mit Sie­benZoll-Dis­play. Auf den Rück­sit­zen wird es eng, der Kof­fer­raum da­ge­gen bie­tet aus­rei­chend Platz für Ein­käu­fe oder Ge­päck für Zwei. So fährt er sich Der Test­wa­gen, das Son­der­mo­dell Ki­zo­ku In­ten­se, ist im Stadt­ver­kehr wen­dig, auf der Au­to­bahn er­staun­lich lei­se und be­quem wie ein Gro­ßer. Un­ter der Hau­be wer­kelt ein 115 PS star­ker Ben­zi­ner, der erst im obe­ren Dreh­zahl­be­reich sei­ne Ener­gie ent- wi­ckelt und an­sons­ten er­staun­lich zahm da­her­kommt. Erst bei 150 km/h auf­wärts merkt man, dass der Klei­ne noch Re­ser­ven hat. Der kom­for­ta­ble Ja­pa­ner kommt mit 5,6 Li­tern Su­per aus. Er ist voll­ge­stopft mit Elek­tro­nik und As­sis­tenz­sys­te­men. Her­vor­zu­he­ben sind die se­ri­en­mä­ßi­ge Start-Stop-Au­to­ma­tik, ein Mo­tor­start­knopf und ein Tou­rin­gCom­pu­ter. Ge­gen Auf­preis gibt es Licht- und Re­gen­sen­so­ren, Tot­win­kel­war­ner, Fern­licht­as­sis­tent, Mü­dig­keits­er­ken­nung und ei­nen Ci­ty-Not­brems­as­sis­tent, der auch Un­fäl­le beim Ran­gie­ren und Ein­par­ken ver­hin­dern soll. Ein (ent­behr­li­ches) far­bi­ges He­ad-up-Dis­play, Au­spark­hil­fe und Spur­hal­teas­sis­tent so­wie ei­ne Rück­fahr­ka­me­ra sind ge­gen Auf­preis eben­falls an Bord. Das kos­tet er Bil­lig ist der klei­ne Ja­pa­ner nicht: Den Maz­da2 gibt es ab 12.890 Eu­ro, das Son­der­mo­dell Ki­zo­ku In­ten­se ist mit 90 PS ab 20.190 Eu­ro zu ha­ben, der Test­wa­gen mit Son- Hu­b­raum 1496 ccm Leis­tung 85kW/115 PS 0-100 km/h 8,7 Se­kun­den max. Ge­schwin­dig­keit 200 km/h Län­ge 4,06 Me­ter Brei­te 1,69 Me­ter Hö­he 1,49 Me­ter Rad­stand 2,57 Me­ter Kof­fer­raum 280/1367 Li­ter Test­ver­brauch 5,6 Li­ter Su­per CO2-Aus­stoß 115 g/km Test­wa­gen-Preis 23.030 Eu­ro Charme Spaß­fak­tor Wohl­ge­fühl der­far­be und 23.030 Eu­ro. Na­vi kos­tet Für den ist er ge­macht Der Maz­da2 ist ide­al für Singles und Paa­re, die Spaß an auf­fäl­li­gem De­sign, viel Kom­fort und ei­nem di­cken Si­cher­heits­pa­ket ha­ben. In der Gr­und­aus­stat­tung ist er auch für Fah­rer, die mit we­ni­ger Lu­xus zu­frie­den sind, ei­ne Al­ter­na­ti­ve. Die­ser Wa­gen wur­de der Re­dak­ti­on zu Test­zwe­cken von Maz­da zur Ver­fü­gung ge­stellt.

FO­TO: HER­STEL­LER

Der Maz­da2 Ki­zo­ku In­ten­se ist ei­ne auf­fäl­li­ge Er­schei­nung. Wer das Son­der­mo­dell wählt, muss tief in die Ta­sche grei­fen.

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