Seil­bahn-Pan­ne: Sach­ver­stän­di­ger nimmt Ar­beit auf

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KÖLN (dpa) Nach dem Seil­bahnNot­fall über dem Rhein in Köln soll ein von der Staats­an­walt­schaft be­auf­trag­ter Sach­ver­stän­di­ger noch in die­ser Wo­che sei­ne Ar­beit auf­neh­men. So se­he der der­zei­ti­ge Zeit­plan aus, sag­te ei­ne Spre­che­rin ges­tern. Der Ex­per­te sei zwar noch nicht be­auf­tragt, das be­fin­de sich aber in der Pla­nung. Auch die Köl­ner Ver­kehrs-Be­trie­be (KVB), zu de­nen die Seil­bahn ge­hört, ha­ben Gut­ach­ter in dem Fall ein­ge­schal­tet.

Die Staats­an­walt­schaft hat in dem Fall Er­mitt­lun­gen we­gen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung auf­ge­nom­men. Sie rich­ten sich zu­nächst ge­gen un­be­kannt. Hin­ter­grund sind Hin­wei­se, nach de­nen bei dem Zwi­schen­fall ei­ne schwan­ge­re Frau Kreis­lauf­pro­ble­me und ei­ne wei­te­re Per­son ei­nen Schock er­lit­ten ha­ben sol­len. Die Be­hör­de will die Ur­sa­che für die Seil­bahn-Stö­rung und die Ver­ant­wort­lich­kei­ten klä­ren.

Am Sonn­tag vor ei­ner Wo­che hat­te sich ei­ne Gon­del der Köl­ner Seil­bahn ver­hakt und die An­la­ge zum Still­stand ge­bracht. Hö­hen­ret­ter be­frei­ten die 65 Fahr­gäs­te in ei­nem stun­den­lan­gen Ein­satz aus ih­rer Not­la­ge. Die ge­naue Ur­sa­che ist noch un­klar.

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