Platz­eck be­grüßt Lind­ners Vor­stoß zur Krim-Po­li­tik

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BER­LIN (jd) In der De­bat­te um die Krim-Anne­xi­on hat der Vor­sit­zen­de des Deutsch-Rus­si­schen Fo­rums, Mat­thi­as Platz­eck (SPD), FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner den Rü­cken ge­stärkt. Kern­fra­ge der „kom­pli­zier­ten Be­zie­hun­gen“zwi­schen Eu­ro­pa und Russ­land blei­be „die bis heu­te un­ge­klär­te Fra­ge des Plat­zes der Rus­si­schen För­de­ra­ti­on in ei­ner ge­mein­sa­men Si­cher­heits­ar­chi­tek­tur auf un­se­rem Kon­ti­nent“, so Platz­eck. Zu Lind­ners Äu­ße­rung sag­te der frü­he­re Mi­nis­ter­prä­si­dent Bran­den­burgs: „In­so­fern ist je­der Denk­an­stoß, der aus dem Zir­kel zu­neh­men­der, ge­fähr­li­cher Ent­frem­dung führt, will­kom­men.“Lind­ner hat­te ge­for­dert, den Streit um die rechts­wid­ri­ge Anne­xi­on der Krim durch Russ­land ein­zu­frie­ren, um Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin bes­ser ein­bin­den zu kön­nen. Platz­eck warb da­für, „über wirt­schaft­li­che Ein­zel­maß­nah­men hin­aus mit Russ­land in Eu­ro­pa ge­mein­sa­me si­cher­heits- und au­ßen­po­li­ti­sche Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln“.

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