Flucht-Ko­mö­die will Os­car nach Deutsch­land ho­len

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

MÜN­CHEN (dpa) Die Ma­cher des Films „Will­kom­men bei den Hart­manns“wol­len den Ki­no­er­folg ins Ren­nen um den Aus­lands-Os­car schi­cken. Der Film von Re­gis­seur Simon Ver­hoeven, in dem ei­ne Münch­ner Fa­mi­lie ei­nen Flücht­ling in ihr Haus auf­nimmt, ge­hört zu ins­ge­samt elf Be­wer­bern, die den Preis für den bes­ten nicht-eng­lisch­spra­chi­gen Film bei der Os­car-Ver­lei­hung im kom­men­den Jahr nach Deutsch­land ho­len wol­len.

Wie Ger­man Films, die Aus­lands­ver­tre­tung des Deut­schen Films, mit­teil­te, sind un­ter den Be­wer­bern au­ßer­dem „In Zei­ten des ab­neh­men­den Lichts“von Mat­ti Ge­schon­nek, „Aus dem Nichts“von Fa­tih Akin, „Pau­la“von Chris­ti­an Sch­wo­chow, „Ju­gend oh­ne Gott“von Alain Gs­po­ner, „Die Blu­men von ges­tern“von Chris Kraus, To­bi­as Wie­manns „Ame­lie rennt“, Sven Tad­di­ckens „Glei­ßen­des Glück“, Marc Ro­the­munds „Mein Blind Date mit dem Le­ben“, „Jo­na­than“von Piotr J. Le­wan­dow­ski und das Dra­ma „Wes­tern“von Val­e­s­ka Gri­se­bach. Ei­ne Fach­ju­ry soll ei­nen der Fil­me aus­wäh­len; die Ent­schei­dung will Ger­man Films am 24. Au­gust be­kannt­ge­ben. Da­mit ist der Strei­fen aber nicht gleich für den Aus­lands-Os­car no­mi­niert. Über die Kan­di­da­ten in der Ka­te­go­rie ent­schei­det die Aca­de­my in Hol­ly­wood.

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