Zu­rück­hal­tend

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Karl-Heinz Kühn per Mail

Zu „Bun­des­prä­si­dent oh­ne In­spi­ra­ti­on“(RP vom 28. Ju­li): Bei Frau Mer­kel, Herrn Gauck hat / hat­te man im­mer das Ge­fühl, dass die bei­den nie so ganz rich­tig in der plu­ra­lis­ti­schen Ge­sell­schaft an­ge­kom­men sind. Na ja, de­ren So­zia­li­sa­ti­on war ja ei­ner­seits in der „Theo­kra­tie“, an­de­rer­seits in der „Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats“. So kann man beim neu­en Bun­des­prä­si­den­ten zu­nächst doch mal froh sein, von der­lei „Wir-In­spi­ra­tio­nen“ver­schont zu sein und auch nicht von oben be­lehrt zu wer­den, was al­les zu Deutsch­land ge­hört, wäh­rend die Chris­ten in mus­li­mi­schen Län­dern ver­folgt wer­den. Ein sich de­zent zu­rück­hal­ten­der Bun­des­prä­si­dent ist da al­le­mal sei­nes Am­tes wür­di­ger, als ei­ner, der uns mit sei­ner un­ge­frag­ten Welt­sicht mal­trä­tiert und da­bei mit­un­ter auch ent­glei­sen kann.

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