Wach­ab­lö­sung im Speer­wurf

Gold­me­dail­len­ge­win­ner Jo­han­nes Vet­ter stellt Tho­mas Röh­ler in den Schat­ten.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT - VON STE­FAN KLÜTTERMANN

LON­DON So leid es ih­nen auch tat, ei­ne rich­ti­ge Eh­ren­run­de konn­ten die Ord­ner Jo­han­nes Vet­ter nicht er­lau­ben. Schließ­lich sah der stren­ge Zeit­plan der Leicht­ath­le­tik-WM jetzt gleich das Staf­fel-Fi­na­le der Frau­en über 4x100 Me­ter vor. Al­so schick­ten sie den frisch­ge­ba­cke­nen deut­schen Speer­wurf-Welt­meis­ter von Lon­don von der Bahn und hin­ter die Ban­de, wo sich Vet­ter dann mit trä­nen­nas­sen Au­gen die Ova­tio­nen des Pu­bli­kums ab­hol­te. Von den drei deut­schen Me­dail­len­kan­di­da­ten war der 24-Jäh­ri­ge mit 89,89 Me­tern durch­ge­kom­men zu Gold. Und mehr noch: Sein Sieg be­deu­tet ei­ne Wach­ab­lö­sung in der aktuell er­folg­reichs­ten Dis­zi­plin hier­zu­lan­de, an der vor al­lem ei­ner zu knab­bern ha­ben dürf­te: Olym­pia­sie­ger Tho­mas Röh­ler. WM-Vier­ter und erst ein­mal Ab­ge­lös­ter.

„Wir ha­ben das Zeug, die Welt im Speer­wurf zu be­geis­tern“

Jo­han­nes Vet­ter Welt­meis­ter

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