Schäu­b­le ge­gen Kor­rek­tur bei Ex­port­über­schuss

Rheinische Post Opladen - - VORDERSEITE -

WASHINGTON (dpa) Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) lehnt staat­li­che Ein­grif­fe zum Ab­bau der deut­schen Ex­port­über­schüs­se ab. „Es gibt we­der ver­nünf­ti­gen Maß­nah­men, die Deutsch­lands Leis­tungs­bi­lanz­über­schuss sen­ken, noch brau­chen wir ak­ti­ve wirt­schafts­po­li­ti­sche Maß­nah­men, um dies zu er­rei­chen“, sag­te Schäu­b­le in ei­ner Re­de vor der Car­ne­gieStif­tung in Washington. Zu­sätz­li­che Aus­ga­ben der deut­schen Re­gie­rung wür­den nicht die struk­tu­rel­len Pro­ble­me an­de­rer Län­der lö­sen. Deutsch­lands Ex­port­stär­ke steht seit Län­ge­rem in der Kri­tik. Da die Bun­des­re­pu­blik deut­lich mehr Gü­ter und Di­enst­leis­tun­gen aus­führt als im­por­tiert, fürch­ten man­che Öko­no­men Un­gleich­ge­wich­te. Leitartikel Wirt­schaft

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