NPD-Funk­tio­när muss für KZ-Tat­too acht Mo­na­te in Haft

Rheinische Post Opladen - - POLITIK -

BRAN­DEN­BURG (epd) Ein NPD-Po­li­ti­ker muss we­gen ei­nes KZ-Tat­toos auf dem Rü­cken für acht Mo­na­te ins Ge­fäng­nis. Das Ober­lan­des­ge­richt Bran­den­burg ha­be ein ent­spre­chen­des Ur­teil des Land­ge­richts Neu­rup­pin be­stä­tigt, sag­te ei­ne Ge­richts­spre­che­rin. Das öf­fent­li­che Zei­gen der Tä­to­wie­rung in ei­nem Er­leb­nis­bad er­fül­le den Tat­be­stand der Volks­ver­het­zung. Der NPD-Po­li­ti­ker Mar­cel Zech, der un­ter an­de­rem im Kreis­tag des Land­krei­ses Bar­nim sitzt, hat­te 2015 in ei­nem Schwimm­bad in Ora­ni­en­burg ein Rü­cken-Tat­too ge­zeigt, auf dem die Sil­hou­et­te ei­nes Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers zu se­hen ist und da­zu der Schrift­zug „Je­dem das Sei­ne“.

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