Zer­fall

Rheinische Post Ratingen - - LESERBRIEFE -

Zu „Mün­chen braucht ei­nen Fuß­ball­leh­rer“(RP vom 3.10): Der schlei­chen­de (Zer)fall der einst in­ter­na­tio­nal hoch ge­lob­ten Bay­ern­ki­cker (CL-Ge­winn in 2013) hat meh­re­re Grün­de. Mit­tel­mä­ßi­ge Trans­fers ku­mu­lier­ten mit teil­wei­se über­for­der­ten Spie­lern in der Guar­dio­la-Zeit. Mit An­ce­lot­ti ver­pflich­te­te der FCB kon­trär zu dem Spa­nier ei­nen Ge­müts­mensch, der ei­ne völ­lig an­de­re Auf­fas­sung von Fuß­ball lebt und für ei­ne fik­ti­ve Wohl­fühl­zo­ne im Ka­der sorg­te. Et­li­che Spie­ler, sieht man von Hum­mels und Le­wan­dow­ski ab, un­ter­la­gen di­ver­sen Leis­tungs­schwan­kun­gen (men­tal und phy­sisch), aber glaub­ten sich trotz­dem als ge­setzt. Die Pa­tri­ar­chen Rum­me­nig­ge und Ho­en­eß ver­pass­ten ih­re ei­ge­ne zeit­ge­rech­te Stab­über­ga­be und im­pli­zier­ten zwei an­ge­pass­te, aber pro­fil­lo­se Va­sal­len in die Füh­rungs­ebe­ne. In der Sum­me er­gibt dies ei­nen Trend ver­ti­kal nach un­ten und lässt die Ver­ant­wort­li­chen nach Ve­rän­de­run­gen su­chen, was ei­gent­lich Er­neue­rung sein müss­te. Cars­ten Krie­gel 40822 Mett­mann

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