Pri­mi­ti­vi­tät

Rheinische Post Ratingen - - LESERBRIEFE -

Zu „Nah­les hat dem Volk aus Maul ge­schaut“(RP vom 30. Sep­tem­ber): Dass ge­ra­de Sie Frau Nah­les zum pri­mi­ti­ven Aus­spruch den Arm rei­chen, hät­te ich nie ver­mu­tet. Re­spekt­vol­le und ge­wähl­te Spra­che „lang­wei­lig“zu nen­nen, ent­spricht zwar dem Trend zur Volks­nä­he und Pri­mi­ti­vi­tät, emp­fin­de ich aber als aus­ge­spro­chen „be­lei­di­gend“. Die an­ge­nehms­ten Leu­te – ob reich, ob arm, er­folg­reich oder auch nicht – sind doch die, die wis­sen, dass Re­spekt und „An­stand“Vor­aus­set­zun- Zu „Nah­les hat dem Volk aufs Maul ge­schaut“(RP vom 30. Sep­tem­ber): Ei­ne sol­che Wort­wahl ei­ner füh­ren­den po­li­ti­schen Per­son im Grund­satz rich­tig zu fin­den, ge­hört si­cher nicht als Stan­dpunkt in ei­ne se­riö­se Zei­tung. Die Wor­te der Gos­se als kurz­wei­lig zu be­zeich­nen und so­mit das meis­te Ih­rer Zei­tung als lang­wei­lig ab­zu­tun, wird auch nicht da­durch bes­ser, dass sie Mar­tin Lu­ther um Un­ter­stüt­zung be­mü­hen. Her­bert Rech per Mail

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