Post­bank-Ak­tie bricht nach Acker­mann-Of­fer­te ein

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

FRANK­FURT/M. (RP) Deut­sche-Bank­Chef Jo­sef Acker­mann drückt den Preis für den Kauf der Post­bank um 1,7 Mil­li­ar­den Eu­ro – zu­las­ten der frei­en Post­bank-Ak­tio­nä­re. Acker­mann kün­dig­te ges­tern an, dank des frei­wil­li­gen Über­nah­me­an­ge­bots an die frei­en Ak­tio­nä­re wer­de der Kauf der Post­bank statt der zu­nächst er­war­te­ten acht Mil­li­ar­den Eu­ro vor­aus­sicht­lich nur noch 6,3 Mil­li­ar­den Eu­ro kos­ten.

Die Deut­sche Bank hält knapp 30 Pro­zent der Post­bank-Ak­ti­en. Bis Fe­bru­ar 2012 muss sie ver­trags­ge­mäß ein gro­ßes Pa­ket von der Deut­schen Post zu 45 Eu­ro je Ak­tie über­neh­men. Das müss­te sie dann auch den frei­en Ak­tio­nä­ren bie­ten. Dem kommt sie nun mit ei­nem frei­wil­li­gen An­ge­bot zu­vor, das sich mit 24 bis 25 Eu­ro je Ak­tie am ak­tu­el­len Wert der Post­bank ori­en­tiert. Die Post­bank-Ak­tie brach ges­tern um mehr als sie­ben Pro­zent ein, die der Deut­schen Bank leg­te zu. Die Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz riet Be­sit­zern von Post­ban­kAk­ti­en da­von ab, über­eilt das An­ge­bot der Deut­schen Bank an­zu­neh­men. Die Zeit ar­bei­te für die Post­bank-Ak­tio­nä­re.

Ges­tern kün­dig­te Acker­mann an, dass die neue Deut­sche Bank künf­tig drei Mil­li­ar­den Eu­ro Er­geb­nis vor Steu­ern im Pri­vat­kun­den­ge- schäft ver­die­nen will – dop­pelt so viel wie bis­her im Pri­vat­kun­den­ge­schäft für 2011 in Aus­sicht ge­stellt. Wie vie­le Be­schäf­tig­te durch die Über­nah­me ih­re Stel­le ver­lie­ren, sei noch nicht klar. „Aber wir wer­den schau­en, dass das sehr so­zi­al­ver­träg­lich ge­sche­hen wird“, ver­sprach Acker­mann. Für die 14 Mil­lio­nen Kun­den der Post­bank än­dert sich aber nichts. Mar­ke und Fi­li­al­netz der Post­bank blei­ben er­hal­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.