Hes­si­sche Spar­kas­sen leh­nen Fu­si­on von He­la­ba und Wes­tLB ab

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

FRANK­FURT/M. (bsc) Die Spar­kas­sen in Hes­sen und Thü­rin­gen wol­len nicht mit der Wes­tLB zu­sam­men­ge­hen. „ Wir wer­den die Wes­tLB nicht über­neh­men“, sag­te Gerhard Grand­ke, Prä­si­dent des Spar­kas­sen-und Gi­ro­ver­bands Hes­sen-Thü­rin­gen. Der Ver­band ist zu 85 Pro­zent Ei­gen­tü­me­rin der He­la­ba, der Lan­des­bank Hes­sen-Thü­rin­gen. De­ren Vor­stands­chef Hans-Die­ter Bren­ner hat­te vor ei­ner Wo­che schon dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sei­ne Bank sich nicht auf Aben­teu­er mit un­ge­wis­sem Aus­gang ein­las­sen wer­de. Wes­tLB-Chef Dietrich Voigt­län­der sucht je­doch seit Mo­na­ten nach ei­nem Part­ner für die Zu­kunft des In­sti­tuts. „Soll­te es in der Bun­des­re­pu­blik ei­ne Dis­kus­si­on ge­ben, die Lan­des­ban­ken neu zu ord­nen, dann wer­den wir uns die­ser Dis­kus­si­on aber nicht ver­schlie­ßen“, sag­te Grand­ke. Doch ei­ne sol­che Su­per-Lan­des­bank müs­se öf­fent­lich-recht­lich or­ga­ni­siert sein und ein so­li­des, we­nig ris­kan­tes Ge­schäfts­mo­dell ha­ben.

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