Bal­lack-Ver­let­zung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

D as ver­letz­te lin­ke Knie von Fuß­ball-Na­tio­nal­spie­ler Michael Bal­lack muss nicht ope­riert wer­den. Sein Klub, Bayer Le­ver­ku­sen, teil­te ges­tern mit, dass der klei­ne Riss im Schien­bein­kopf des lin­ken Knies „klas­sisch“, al­so oh­ne Ein­griff, be­han­delt wer­den kann. Als Schien­bein­kopf (Ti­bia­kopf) wird der obe­re, ver­dick­te An­teil des Schien­beins be­zeich­net. Sei­ne Ober­flä­che (Ti­bia­kopf­pla­teau) bil­det zu­sam­men mit dem un­te­ren Be­reich des Ober­schen­kel­kno­chens das Knie­ge­lenk. Ur­sa­che ei­nes Schien­bein­kopf­bru­ches ist meis­tens ein Ver­kehrs­un­fall. Aber auch bei schwe­re­ren Stür­zen oder Sport­un­fäl­len kann der Schien­bein­kopf bre­chen. Die Hei­lung dau­ert nor­ma­ler­wei­se sechs Wo­chen. Doch auch bei op­ti­ma­lem Hei­lungs­ver­lauf ist für Bal­lack das Län­der­spiel-Jahr 2010 ge­lau­fen. Das letz­te Spiel fin­det am 17. No­vem­ber in Schwe­den statt, da­nach spielt der WM-Drit­te erst am 9. Fe­bru­ar 2011 ge­gen Ita­li­en wie­der. Bayer-Ge­schäfts­füh­rer Wolf­gang Holz­häu­ser sprach von ei­nem „mensch­li­chen Dra­ma“.

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