Clau­dia Pech­stein in psy­cho­lo­gi­scher Be­hand­lung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

BERLIN (sid) Die we­gen er­höh­ter Blut­wer­te seit mehr als ei­nem Jahr ge­sperr­te fünf­ma­li­ge Olym­pia­sie­ge­rin Clau­dia Pech­stein hat ei­nen Ner­ven­zu­sam­men­bruch er­lit­ten und sich in psy­cho­lo­gi­sche Be­hand­lung be­ge­ben. Da­mit steht die Kar­rie­re der 38-Jäh­ri­gen wo­mög­lich vor dem Aus. Aus­lö­ser für den Zu­sam­men­bruch soll die Ent­schei­dung des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums (BMI) gewe- sen sein, der Läu­fe­rin kei­nen „Son­der­ur­laub un­ter Weg­fall der Be­zü­ge“ zu ge­wäh­ren. Die Ber­li­ne­rin ist Po­li­zei­haupt­meis­te­rin der Bun­des­po­li­zei. Das BMI hat­te ihr vor Wo­chen ei­ne Stel­le in Berlin an­ge­bo­ten und sie zum Di­enst­an­tritt auf­ge­for­dert. Pech­stein woll­te mit dem Son­der­ur­laub er­rei­chen, dass sie bis zur Klä­rung des Fal­les vor dem Schwei­zer Bundesgericht nicht den Di­enst an­tre­ten muss, um sich so auf die Rück­kehr in den Sport vor­be­rei­ten zu kön­nen.

FO­TO: AP

Clau­dia Pech­stein

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