Hil­fe für An­woh­ner der Fle­her Brü­cke

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(hdf) In ih­rem Kampf für Lärm­schutz an der Brü­cke der A 46 zwi­schen Neuss und Düsseldorf (Fle­her Brü­cke) er­hal­ten die Be­trof­fe­nen zu­sätz­li­che Un­ter­stüt­zung. So­wohl die Ak­ti­ons­ge­mein­schaft Düs­sel­dor­fer Hei­mat-und Bür­ger­ver­ei­ne (AGD) als auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Tho­mas Jar­zom­bek ha­ben den An­woh­nern der Brü­cke Hil­fen zu­ge­sagt.

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung der AGD hat ein­stim­mig be­schlos­sen, die Bür­ger fi­nan­zi­ell zu un­ter­stüt­zen, wenn die­se ei­nen Rechtsan- walt ein­schal­ten, um ih­re For­de­run­gen bei den zu­stän­di­gen Di­enst­stel­len vor­zu­tra­gen. So­wohl der AGD als auch ein­zel­ne Mit­glieds­ver­ei­ne hät­ten er­klärt, Geld­be­trä­ge zur Ver­fü­gung zu stel­len, er­klär­te der AGD-Vor­sit­zen­de Ed­mund Sp­ohr. So sol­le der „krank ma­chen­de Lärm wir­kungs­voll ein­ge­dämmt wer­den“.

Die An­woh­ner der Fle­her Brü­cke be­mü­hen sich seit mehr als 30 Jah­ren dar­um, den Lärm­schutz an der Brü­cke zu ver­bes­sern. Sie for­dern 80 km/h als Höchst­ge­schwin­dig- keit, fes­te Ra­dar­kon­trol­len so­wie ei­ne Lärm­schutz­wand. Nach­dem zahl­rei­che Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter dies ab­ge­lehnt hat­ten, hat­te der neue Amts­in­ha­ber Har­ry Voigts­ber­ger zu­letzt er­klärt, er wol­le Tem­po 80 und „ge­ge­be­nen­falls“ Ra­dar­kon­trol­len auf der Brü­cke ein­füh­ren. Ei­ne Lärm­schutz­wand hält Voigts­ber­ger al­ler­dings nicht für durch­setz­bar, weil dies sta­tisch nicht mög­lich und im Pl­an­fest­stel­lungs­be­schluss nicht ent­hal­ten sei.

Die­ser Ar­gu­men­ta­ti­on wi­der­spre­chen die Be­trof­fe­nen mit ei­ner Rei­he von Do­ku­men­ten – und nun auch mit der Hil­fe von Jar­zom­bek. Die­ser er­klär­te auf RP-An­fra­ge, er ha­be beim Land Ak­ten­ein­sicht be­an­tragt und wol­le, wenn die­se ge­währt wer­de, Ver­tre­ter der Fle­her Bür­ger-In­ter­es­sen­ge­mein­schaft zu dem Ter­min mit­neh­men. Ge­mein­sam wol­len sie her­aus­fin­den, ob im Pl­an­fest­stel­lungs­be­schluss aus den 1970er Jah­ren ei­ne Lärm­schutz­wand ein­ge­tra­gen war und ob das Rhei­ni­sche Au­to­bahn­amt ei­nen ent­spre­chen­den Kos­ten­an­trag an den Bund ge­stellt hat.

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