Aus­lie­fe­rung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

Bei Tat­ver­däch­ti­gen, die im Aus­land ge­fasst wer­den, folgt meist ein lang­wie­ri­ges Aus­lie­fe­rungs­ver­fah­ren. Waf­fen­lob­by­ist Karl­Heinz Schrei­ber konn­te sei­ne Rück­kehr nach Deutsch­land durch Ein­sprü­che jah­re­lang ver­zö­gern. Bis zur Ent­schei­dung über die Aus­lie­fe­rung blei­ben Ver­däch­ti­ge im Land der Fest­nah­me in U-Haft. Da die dor­ti­gen Haft­be­din­gun­gen meist schlech­ter sind als in Deutsch­land, wer­den je­ne U-Haft­Zei­ten im Pro­zess pro­por­tio­nal an­ge­rech­net. So wird ein Haft­tag in Spa­ni­en oder Süd­ame­ri­ka oft so ge­wer­tet wie zwei U-Haft-Ta­ge in Deutsch­land.

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