Bis­se und Trit­te bei Rhein­bahn-Kon­trol­le: Jung­koch vor Ge­richt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(wuk) Oh­ne Fahr­schein in der Rhein­bahn­li­nie 712 er­wischt, woll­te sich ein 19-jäh­ri­ger Jung­koch nicht fest­hal­ten las­sen, son­dern hat sich mit Zäh­nen und Fü­ßen ge­wehrt. Beim Ger­an­gel mit ei­nem 55-jäh­ri­gen Bahn-Kon­trol­leur ha­be er hef­tig um sich ge­tre­ten und auch ge­bis­sen. Ges­tern vor dem Amts­ge­richt kam er trotz­dem straf­los da­von. Kurz nach der Aus­ein­an­der­set­zung an der Hal­te­stel­le Ober­ra­ther Stra­ße war bei dem jun­gen Mann zwar kei­ne gül­ti­ge Fahr­kar­te ge­fun­den wor­den, da­für je­doch knapp zwei Gramm Ma­ri­hua­na. Des­we­gen ist er be­reits zu 300 Eu­ro ver­ur­teilt wor­den – „und das reicht ei­gent­lich als Stra­fe“, fand nun ein Amts­rich­ter. Das Ver­fah­ren um die Trit­te und Bis­se wur­de da­her ein­ge­stellt. Wo­hin der jun­ge Mann den Kon­trol­leur ge­bis­sen hat­te, wur­de nicht mehr er­ör­tert.

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