Düs­sel­dor­fe­rin schnei­dert fürs Mu­si­cal „Wi­cked“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(RP) „Do­ro – 25 Ye­ars in Rock“ heißt die neue DVD der Düs­sel­dor­fer Sän­ge­rin Sie er­scheint am 26. No­vem­ber über ih­re neue Plat­ten­fir­ma Nu­cle­ar Blast. Jetzt leg­te die Künst­le­rin zum letz­ten Mal Hand an ihr neu­es Werk. „Die­se Dop­pel-DVD zeigt nicht nur das drei­stün­di­ge 25-Jah­re-Kon­zert aus dem ISS Do­me, son­dern hält drei St­un­den Bo­nus-Ma­te­ri­al mit In­ter­views, TV-Bei­trä­gen so­wie den High­lights der Chi­na-Tour und des 2500. Kon­zerts vom März 2010 be­reit“, wirbt Do­ro in ei­ge­ner Sa­che. En­de Sep­tem­ber geht sie auf ei­ne Gast­spiel­rei­se in die USA, da­nach fol­gen ein paar Auf­trit­te in Ja­pan. (wa.) Aus dem Tar­zan ist ein Zau­be­rer ge­wor­den. hat die Rol­le des Fiy­e­ro in dem Mu­si­cal „Wi­cked – Die He­xen von Oz“ über­nom­men. Jetzt fei­er­te er Pre­mie­re im Me­tro­nom Thea­ter in Ober­hau­sen, und ei­ne Düs­sel­dor­fe­rin hat ge­nau aufgepasst, ob auch al­les per­fekt sitzt. Ge­wand­meis­te­rin hat den schmäch­ti­gen Schwe­den, der durch die Sat.1-Cas­ting­show „Ich Tar­zan, Du Ja­ne!“ be­kannt wur­de und die Rol­le des Tar­zan in Ham­burg ge­spielt hat, so­zu­sa­gen ein­ge­klei­det. Zet­ter­holm hat den Len­den­schurz ge­gen tol­le Ko­s­tü­me ge­tauscht. Al­lein an dem ro­ten An­zug hat die ge­bür­ti­ge Lu­xem­bur­ge­rin, die ihr Ate­lier an der Klos­ter­stra­ße gleich ne­ben dem Bam­bi-Ki­no hat, knapp zwei Wo­chen ge­ar­bei­tet. „Das ist al­les Hand­ar­beit“, sagt die ge­lern­te Da­men-und Her­ren­schnei­de­rin, die seit 13 Jah­ren in Düsseldorf ar­bei­tet, und per Zu­fall zur Her­ren­schnei­de­rei kam. In­zwi­schen hat sie sich wei­ter spe­zia­li­siert und darf sich Ge­wand­meis­te­rin nen­nen. „Nach der Leh­re gab es kei­ne Stel­le für mich als Da­men­schnei­de­rin.“ Sie mach­te ei­ne zu­sätz­li­che Aus­bil­dung. Heu­te ar­bei­tet sie aus­schließ­lich in der Her­ren­schnei­de­rin. Ne­ben ih­rer Ar­beit im Ate­lier hat sie noch ei­ne hal­be Stel­le in der Deut­schen Oper am Rhein an­ge­nom­men. Ob klas­si­scher maß­ge­schnei­der­ter An­zug oder die bom­bas­ti­sche Uni­form für Kai­ser Franz Jo­sef im Mu­si­cal „Eli­sa­beth“ – je­des Stück ist ein Ein­zel­stück und kom­plet­te Hand­ar­beit. Sie mag es, opu­len­te Ko­s­tü­me her­zu­stel­len. Da­zu ist viel Ge- duld er­for­der­lich, und es hel­fen ihr ih­re An­ge­stell­ten beim Nä­hen vom Ap­pli­ka­tio­nen, Rü­schen und Pail­let­ten. Zur­zeit be­schäf­tigt sie sich mit zwei Bla­zern für „Gi­se­la“ für die Ruhr­tri­en­na­le – klas­sisch ele­gant. Und doch ist so­fort die Har­le­kin­fi­gur er­kenn­bar. Krom­phard mag es auch schlicht. Die auf­wän­digs­te Ar­beit, so er­in­nert sie sich, sei der „Ro­te Tod“ im „Phan­tom der Oper“ ge­we­sen. Sie hat viel für den Mu­si­cal-Ver­an­stal­ter Sta­ge En­ter­tain­ment ge­ar­bei­tet, Ko­s­tü­me für „Mam­ma Mia“, „Bud­dy Hol­ly“ und das „Phan­tom der Oper“ her­ge­stellt. Schon 2003 ent­warf sie die ers­ten Ko­s­tü­me für „Wi­cked“. „Für die Pre­mie­re in Stutt­gart“, er­gänzt sie. Zur „Wi­cked“-Vor­stel­lung mit der neu­en männ­li­chen Haupt­fi­gur in Ober­hau­sen war sie selbst­ver­ständ­lich da­bei und be­trach­te­te zu­frie­den den ro­ten Frack, die Schu­lund die grü­ne Uni­form, eben je­ne Ko­s­tü­me, die An­ton Zet­ter­holm trug. Der Mu­si­cal-Darstel­ler mach­te dar­in ei­ne gu­te Fi­gur. Ob­wohl er so zier­lich ist. Da hat Ina Krom­phard mal wie­der ge­zau­bert. (wber) 40 Jah­re hat er ge­bet­telt. Und jetzt wur­de er da­für so­gar noch aus­ge­zeich­net, zum „Eh­ren­bett­ler“ ge­macht. ist der Mann mit dem un­ge­wöhn­li­chen Ti­tel. Da­bei ge­hör­te der ge­lern­te Stahl­kauf­mann und Freund von Schüt­zen­chef nie zu den Ar­men in Düsseldorf. In der Kom­mu­nal­po­li­tik, zum Bei­spiel in der nörd­li­chen Be­zirks­ver­tre­tung und im Sport­aus­schuss, spiel­te der heu­te 70-Jäh­ri­ge vie­le Jah­re ei­ne Rol­le. Sei­nen Ti­tel ver­dankt er den Mar­tins­freun­den in Stock­um und Lo­hau­sen, für die er über lan­ge Zeit den Bett­ler gab, der St. Mar­tin an­fleht und die Hälf­te des­sen Man­tels be­kommt. Ei­cke, der sich über den Eh­ren­ti­tel rich­tig freut: „Jetzt ist Schluss mit der Bet­te­lei. Glaub­wür­dig war ich ei­gent­lich nie in die­ser Rol­le.“ (ak) Wenn am nächs­ten Di­ens­tag um 17 Uhr ein neu­er Fri­seur­sa­lon öff­net, wird viel Pro­mi­nenz er­war­tet. Gast­ge­be­rin hat sie zu­min­dest ein­ge­la­den:

das Mo­del den Sän­ger so­wie der DSDS-Star Au­ßer­dem ha­ben die TV-Mo­de­ra­to­ren

und

und zu­ge­sagt, das Ge­schäft an der Ka­ser­nen­stra­ße zu er­öff­nen.

RP-FO­TO: HANS-JÜR­GEN BAU­ER

Ge­wand­meis­te­rin Ina Krom­phard in ih­rem Ate­lier mit zwei Bla­zer für „Gi­se­la“. Für meh­re­re Mu­si­cals hat sie die Ko­s­tü­me ge­schnei­dert.

FO­TO: PRI­VAT

Das Co­ver der neu­en DVD mit Do­ro Pesch im Mit­tel­punkt.

FO­TO: STA­GE

An­ton Zet­ter­holm sei­ne neue Rol­le.

bei der An­pro­be für

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