Zur­hei­de: Zwei­ter Markt im Nor­den

Der prä­mier­te Er­leb­nis-Fri­sche­markt in Reis­holz ist so er­folg­reich, dass In­ha­ber Zur­hei­de ei­nen zwei­ten Stand­ort im Vi­sier hat. Fie­ber­haft sucht er ein Are­al mit min­des­tens 3000 Qua­drat­me­tern Ver­kaufs­flä­che. 120 Mit­ar­bei­ter könn­ten ei­nen Job fin­den.

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON UWE REI­MANN

„Bei uns fin­den sie kei­ne Un­ter­ho­sen“, hat Se­ni­or-Chef Heinz Zur­hei­de 2009 kurz vor der Er­öff­nung des neu­en Su­per­markts in Reis­holz ge­sagt. „Hier geht es um Es­sen und Trin­ken.“ Bei Zur­hei­des Be­schrei­bung geht es aber nicht nur um pro­fa­ne Nah­rungs­auf­nah­me. Der Fri­sche-Markt an der Nürn­ber­ger Stra­ße mit rund 50000 Ar­ti­keln ist ein Gour­met-und Er­leb­nis-Markt, der den Ein­kauf zu ei­nem Event ma­chen soll. In ein­ein­halb Jah­ren seit März 2009 ist der Markt mehr­fach prä­miert wor­den. Zur­hei­de sucht nun ei­nen Stand­ort für ei­nen zwei­ten Markt in Düsseldorf.

Ju­ni­or-Chef Rü­di­ger Zur­hei­de hat da­zu be­reits ei­ni­ge Ge­sprä­che ge­führt. Fakt ist: Der Päch­ter sucht im Nor­den drin­gend ein Ge­län­de, auf dem ei­ne Ver­kaufs­flä­che von min­des­tens 3000 Qua­drat­me­ter ver­wirk­licht wer­den kann. Drei bis vier Flä­chen hat Zur­hei­de be­reits in der Prü­fung, um dort ein ähn­lich hoch­wer­ti­ges An­ge­bot wie im Sü­den Düs­sel­dorfs an­bie­ten zu kön­nen.

Räu­che­rei und Rös­te­rei

Dort näm­lich er­war­tet den Kun­den ne­ben ei­nem Obst-und Ge­mü­se­markt ei­ne Frisch­fisch­the­ke mit ei­ge­ner Räu­che­rei. Auch der Kä­se stammt größ­ten­teils aus ei­ge­ner Her­stel­lung, eben­so wie die 40 Kaf­fee­sor­ten aus ei­ge­ner Rös­te­rei. Für asia­ti­sche Köst­lich­kei­ten sorgt die Su­shi-Fac­to­ry, und wer will, kann sich das aus den USA im­por­tier­te „ga­ran­tiert an­ti­bio­ti­ka-freie“ Rin­der­steak von ei­nem Koch gleich auf den Grill le­gen las­sen. Der Wein­kel- ler hat Fla­schen von 1,99 Eu­ro bis 1250 Eu­ro.

Kai­sers­werth, Angermund, Stock­um, Kal­kum, De­ren­dorf, Witt­la­er: In den bür­ger­lich ge­präg- ten Stadt­tei­len er­hofft sich Zur­hei­de ei­ne gro­ße Kun­den­schar. „Klar, am liebs­ten wä­ren 6000 Qua­drat­me­ter in Oberkassel“, sagt Zur­hei­de la­chend. Aber wich­tig ist: im Nor- den Düs­sel­dorfs. Soll­ten die Ge­sprä­che mit In­ves­to­ren und Stadt in Zu­kunft er­folg­reich sein, könn­te es mit ei­ner Er­öff­nung im nächs­ten Jahr klap­pen. Rea­lis­tisch ist aber eher ein spä­te­rer Zeit­punkt, sagt Zur­hei­de.

Zwi­schen 3,5 und acht Mil­lio­nen Eu­ro sieht er als mög­li­che In­ves­ti­ti­on. „Das kommt ganz dar­auf an, wie groß die Flä­che ist“, sagt Zur­hei­de. Das hat auch Aus­wir­kun­gen auf die Ar­beits­plät­ze. 120 Mit­ar­bei­ter sind in Reis­holz ak­tiv. Die­sel­be Grö­ßen­ord­nung ist ge­plant, wenn es ähn­lich wie im Sü­den auch im Nor­den rund 6000 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che gä­be. We­ni­ger Flä­che hie­ße aber auch we­ni­ger Ar­beits­plät­ze, sagt Zur­hei­de.

RP-FO­TO: PAUL ESSER

In­ha­ber Rü­di­ger Zur­hei­de hat mit sei­nem Er­leb­nis-Markt im Düs­sel­dor­fer Sü­den seit ein­ein­halb Jah­ren gro­ßen Er­folg. Jetzt möch­te er auch im Nor­den ein Ge­schäft auf­ma­chen.

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