Rött­gen ver­tei­digt Lauf­zei­ten-Ver­trag mit Atom­kon­zer­nen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BERLIN (rtr) Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Nor­bert Rött­gen (CDU) hat ein­ge­räumt, dass er bei den fi­na­len Ge­sprä­chen über die Lauf­zeit­ver­län­ge­run­gen nicht da­bei war. Es sei aber von An­fang an klar ge­we­sen, dass dies ei­ne Sa­che der Bran­che und des Kanz­ler­amts sei. Die SPD hat­te die Ab­we­sen­heit des Mi­nis­ters als ei­ne Dis­tan­zie­rung von dem Ver­trag mit den Atom­kon­zer­nen ge­wer­tet. Rött­gen ver­tei­dig­te den Ver­trag über Preis und Be­din­gun­gen der ge­plan­ten zwölf­jäh­ri­gen Lauf­zeit­ver­län­ge­rung. „Ich fin­de das in Ord­nung“, sag­te er zu dem zwi­schen Kanz­ler­amt und Ener­gie­kon­zer­nen aus­ge­han­del­ten Eck­punk­te­pa­pier. „Die­ser Ver­trag hat als Ge­gen­stand ja al­lein die Ge­winn­ab­schöp­fung.“ Für er­neu­er­ba­re Ener­gi­en kä­men da­durch Mil­li­ar­den zu­sam­men.

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