Ja­pan kämpft ge­gen das Hoch bei der ei­ge­nen Wäh­rung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

TOKIO (rtr) Im Kampf ge­gen den Hö­hen­flug der Lan­des­wäh­rung Yen hat Ja­pan erst­mals seit sechs Jah­ren wie­der am De­vi­sen­markt in­ter­ve­niert. Das Land kauf­te ges­tern in gro­ßem Um­fang Dol­lar, um den Yen-An­stieg zu stop­pen und den Ex­port an­zu­kur­beln. Es sei ein Al­lein­gang Ja­pans ge­we­sen, be­stä­tig­te Fi­nanz­mi­nis­ter Yo­shi­hi­ko No­da. Die in­ter­na­tio­na­len Part­ner sei­en aber in­for­miert ge­we­sen. Zu Ein­zel­hei­ten äu­ßer­te er sich nicht. Die Re­gie­rung sei zu al­len nö­ti­gen Maß­nah­men ent­schlos­sen, um ge­gen ei­nen zu ho­hen Wäh­rungs­kurs vor­zu­ge­hen, sag­te No­da. Die ja­pa­ni­sche Nach­rich­ten­agen­tur Ji­ji mel­de­te un­ter Be­ru­fung auf Krei­se, Ja­pan sei mit mehr als 100 Mil­li­ar­den Yen ein­ge­schrit­ten. Der Yen war zu­letzt im Ver­gleich zum Dol­lar auf den höchs­ten Stand seit 15 Jah­ren ge­stie­gen.

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