Dort­mun­der Come­back in Eu­ro­pa

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT / ROMAN - VON SEBASTIAN RA­DER­MA­CHER

DÜSSELDORF Bo­rus­sia Dort­mund und der VfB Stutt­gart ge­hen mit un­ter­schied­li­chen Vor­zei­chen in die Grup­pen­pha­se der Eu­ro­pa Le­ague. Wäh­rend die Dort­mun­der nach zu­letzt zwei Sie­gen in der Li­ga mit reich­lich Selbst­ver­trau­en aus­ge­stat­tet sind, steht Stutt­gart nach drei Nie­der­la­gen zu Sai­son­be­ginn un­ter Druck.

Das mit Span­nung er­war­te­te Der­by beim FC Schal­ke am kom­men­den Sonn­tag müs­sen die Spie­ler der Bo­rus­sia heu­te Abend erst ein­mal aus­blen­den. Das dürf­te der Mann­schaft von Trai­ner Jür­gen Klopp auch nicht schwer fal­len. Denn erst­mals seit acht Jah­ren wer­den die West­fa­len heu­te wie­der ein Grup­pen­spiel in ei­nem in­ter­na­tio- na­len Fuß­ball-Wett­be­werb be­strei­ten. Trai­ner und Spie­ler kön­nen den An­pfiff beim ukrai­ni­schen Ver­tre­ter Kar­pa­ty Lwiw kaum er­war­ten. „Die Lust bro­delt schon seit Jah­ren in uns, das soll man beim Spiel auch spü­ren“, sagt Klopp, für den das 169. Eu­ro­pa­po­kal­spiel in der Dort­mun­der Ver­eins­ge­schich­te aber kein Selbst­läu­fer wird: „Lwiw ist wirk­lich gut, und das ist kei­ne Phra­se.“ Die Ukrai­ner ha­ben in der Qua­li­fi­ka­ti­on im­mer­hin den tür­ki­schen Klub Ga­la­ta­sa­ray Istan­bul aus­ge­schal­tet.

Der VfB Stutt­gart will nach dem mi­se­ra­blen Start in der Bun­des­li­ga die Trend­wen­de schaf­fen. Das Team von Trai­ner Chris­ti­an Gross braucht in die­ser „schwie­ri­gen Pha­se“ (Sport­di­rek­tor Fre­di Bo­bic) ge­gen Young Boys Bern aus der Schweiz heu­te Abend drin­gend ein Er­folgs­er­leb­nis. „Wir müs­sen ei­nen Sieg er­zwin­gen, das Po­ten­zi­al in der Mann­schaft ist da“, sagt Bo­bic. Ka­pi­tän Mat­t­hieu Del­pier­re kehrt ins Team zu­rück und soll der De­fen­si­ve mehr Sta­bi­li­tät ver­lei­hen.

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