Jon­ges dis­ku­tie­ren über Si­cher­heit in der Stadt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(wber) „Wie si­cher kön­nen wir uns in Düsseldorf füh­len?“ Die­se Fra­ge stell­te Jon­ges-Baas Det­lef Parr an den An­fang des „Jon­ges-Fo­rum“ im Hen­kel-Saal. Die Ant­wort war ein­deu­tig: Düsseldorf ist ei­ne si­che­re Stadt. Der Lei­ten­de Po­li­zei­di­rek­tor Die­ter Höh­busch: „Si­cher­heit ist vor al­lem ein sub­jek­ti­ves Ge­fühl. Es sind haupt­säch­lich äl­te­re Men­schen, die sich in man­chen Si­tua­tio­nen un­wohl füh­len.“ Die Kri­tik von Ober­bür­ger­meis­ter Dirk El­bers an der Re­du­zie­rung der Po­li­zei­kräf­te um 50 Be­am­te kann er nach­voll­zie­hen. „Klar, die feh­len uns. Auf der an­de­ren Sei­te ha­ben wir in Düsseldorf bei Ein­sät­zen im­mer noch die schnells­te Re­ak­ti­ons­zeit .“

Ord­nungs­amts­lei­ter Michael Zim­mer­mann hält die Si­cher­heit für ei­nen wich­ti­gen Stand­ort­fak­tor. „Da ha­ben wir hier in Düsseldorf ei­nen sehr gu­ten Ruf.“ Nicht zu­letzt durch die Ein­rich­tung des Ord­nungs-und Ser­vice­diens­tes (OSD), die über­all in der Stadt prä­sen­ten Frau­en und Män­ner mit den ro­ten Ba­retts. Hol­ger Kör­ber ist Lei­ter der mehr als 150 Ord­nungs­kräf­te. „Der OSD ist nicht zu­letzt des­halb ein­ge­rich­tet wor­den, weil frü­her der Bür­ger oft den Ein­druck hat­te, es sei­en zu we­nig Uni­for­mier­te auf den Stra­ßen. Das hat sich ge­än­dert. Auch durch die Dop­pel­strei­fen mit der Po­li­zei.“ Zim­mer­mann er­gänz­te: „Das sub­jek­ti­ve Si­cher­heits­ge­fühl wur­de da­durch ge­stärkt.“

Rats­herr Klaus Mau­ers­ber­ger sieht den­noch ei­ni­ge kri­ti­sche Punk­te in der Stadt. „Den Stra­ßen­strich auf der Char­lot­ten­stra­ße möch­te ich weg­ha­ben.“ Wo­hin wuss­te er al­ler­dings auch nicht zu sa­gen. Er und Klaus Rie­ken­brauk von der Fach­hoch­schu­le be­ton­ten ei­nen wei­te­ren Aspekt in Sa­chen Si­cher­heits­ge­fühl: Vie­le Bür­ger re­agier­ten be­sorgt, wenn sie be­stimm­ten Grup­pen be­geg­ne­ten, et­wa Pun­kern, Bett­lern oder Dro­gen­ab­hän­gi­gen Der FH-Pro­fes­sor: „Meist sind die harm­los.“ Und man­che bräuch­ten viel­mehr Hil­fe, als dass man sie fürch­ten müs­se.

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