Be­treu­ungs­grup­pe für De­menz­kran­ke mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(soe) In Düsseldorf le­ben rund 12000 De­menz­kran­ke. Die Zahl steigt und da­mit auch die der de­menz er­krank­ten Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund. Der Ca­ri­tas­ver­band hat des­halb ei­ne Be­treu­ungs­grup­pe für rus­sisch­spra­chi­ge De­menz­kran­ke ge­grün­det. Ab heu­te kön­nen sich Se­nio­ren don­ners­tags im Zen­trum plus Flin­gern, Flur­stra­ße 57 C, zwi­schen 14 und 17 Uhr tref­fen. Eh­ren­amt­li­che, die die rus­si­sche Spra­che be­herr­schen, ge­stal­ten den Nach­mit­tag: Sie er­zäh­len Ge­schich­ten oder spie­len Mu­sik, zu der ge­tanzt wer­den kann. „Auf­grund von Ge­dächt­nis­stö­run­gen fal­len die Pa­ti­en­ten oft in ih­re Mut­ter­spra­che zu­rück. Sie be­nö­ti­gen Be­glei­ter, die sie dann ver­ste­hen“, er­klärt Pro­jekt­lei­te­rin Da­nie­la Brü­ker. Mehr In­for­ma­tio­nen un­ter Te­le­fon 660060.

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