Vor­trag über Kunst und Wirt­schaft

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(soe) Die Schöns­ten der Stadt stel­len sich am kom­men­den Sams­tag ei­ner Ju­ry, die ei­ne von ih­nen zur Miss Düsseldorf wäh­len wird. Die Ge­win­ne­rin nimmt au­to­ma­tisch an der Wahl zur Miss NRW teil und er­hält da­mit auch die Chan­ce, zur Miss Ger­ma­ny ge­wählt zu wer­den.

die am­tie­ren­de Miss Düsseldorf, so­wie To­ten-Ho­sen-Ma­na­ger und

Ge­schäfts­füh­rer der Mo­del­agen­tur Mo­del­raum, tref­fen die Ent­schei­dung. Mäd­chen im Al­ter zwi­schen 16 und 26 Jah­ren dür­fen an dem Wett­be­werb im Treib­gut, Rons­dor­fer Stra­ße 134, teil­neh­men. Be­wer­bungs­un­ter­la­gen kön­nen un­ter miss­du­es­sel­dorf@stahl­werk.de an­ge­for­dert wer­den. (RP) „Kunst und Wirt­schaft“ war der Ti­tel ei­nes Vor­trags, den

Lei­ter des Zen­trums für In­ter­na­tio­na­les Kunst­ma­nage­ment in Köln und ehe­ma­li­ger Kanz­ler der Kunst­aka­de­mie Düsseldorf, jetzt vor den Mit­glie­dern der bei­den Li­ons-Clubs Düsseldorf Jan Wel­lem und Düsseldorf Meer­busch hielt. Zu­vor hat­te Mit-Gast­ge­ber

die Gäs­te in den re­no­vier­ten Räu­men der NRW-Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Küns­te be­grüßt. Ly­nen er­klär­te beim Rund­gang, dass der Zweig Kunst in der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Küns­te erst im letz­ten Jah­re hin­zu­ge­kom­men sei. Er er­laub­te sich den Hin­weis, dass die ex­pe­ri­men­tel­len Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten in kei­nem Zu­sam­men­hang mit den Kre­dit­in­sti­tu­ten zu se­hen sei­en. In sei­nem Vor­trag ging Ly­nen auf die Wirt­schafts­kraft „krea­ti­ver Be­ru­fe“ ein. Sie ste­hen in der Bun­des­re­pu­blik an drit­ter Stel­le, noch vor der che­mi­schen In­dus­trie. Er ver­schwieg nicht die schwie­ri­ge wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on von über 90 Pro­zent der Aka­de­mie­ab­sol­ven­ten. (wber) Ziel­be­wuss­ter, kom­pe­ten­ter Po­li­ti­ker und gleich­zei­tig fröh­li­cher und ver­bind­li­cher Mensch – die­se sel­te­ne rhei­ni­sche Kom­bi­na­ti­on ver­kör­pert Düs­sel­dorfs ehe­ma­li­ger Bür­ger­meis­ter der jetzt 80 Jah­re wur­de. 13 Jah­re, von 1984 bis 1997, war Funk Frak­ti­ons­chef der CDU, län­ger als al­le Vor­gän­ger und Nach­fol­ger. 1989 über­nahm er bis 1997 zu­sätz­lich das Amt des Bür­ger­meis­ters. Funk wur­de auch von den po­li­ti­schen Geg­nern ge­schätzt und re­spek­tiert. Und das nicht nur we­gen sei­ner hu­mor­vol­len Art, son­dern eben­so we­gen sei­ner Kom­pro­miss­be­reit­schaft. In Funks Amts­zeit fällt zum Bei­spiel der Bau des Rhein­ufer­tun­nels. Mit an­de­ren Rat­haus­po­li­ti­kern hat­te er da­bei das Ziel im Au­ge, die Stadt wie­der an den Rhein zu füh­ren. Auch nach sei­nem Aus­schei­den aus dem Amt ver­schwand Funk, der im- mer ein la­tei­ni­sches Zi­tat pa­rat hat, nicht aus der Öf­fent­lich­keit. Man traf und trifft ihn bei vie­len Ver­an­stal­tun­gen in Düsseldorf, vor al­lem im Brauch­tum. Sei­ne gu­te Lau­ne wirkt auch heu­te noch fast an­ste­ckend. Rund 200 Gäs­te fei­er­ten mit ihm jetzt sei­nen run­den Ge­burts­tag, dar­un­ter auch sein lang­jäh­ri­ger Weg­ge­fähr­te (SPD).

ARCHIVFOTO: MEY­ER

Fei­er­te jetzt sei­nen 80. Ge­burts­tag: Hans Funk

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