Ka­pi­tän Lam­bertz fehlt Fortu­na

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON FALK JANNING

Andre­as Lam­bertz wird auch bei der heu­ti­gen dop­pel­ten Trai­nings­schicht von Fortu­nas Zweit­li­gaFuß­bal­ler feh­len. Wäh­rend sei­ne Ka­me­ra­den auf dem Trai­nings­ge­län­de an der Esprit-Are­na für das Heim­spiel am Sonn­tag (13.30 Uhr) ge­gen 1860 München schuf­ten, ist beim Ka­pi­tän Ge­duld ge­fragt. Sein Ein­satz ge­gen die Lö­wen ist na­he­zu aus­ge­schlos­sen, der hin­te­re Ober­schen­kel-Mus­kel zwickt noch. „Ich kann zwar ganz nor­mal lau­fen. Aber bei be­stimm­ten Be­we­gun­gen mit dem Ball macht der Mus­kel nicht mit“, sag­te „Lum­pi“ ges­tern. „Beim Ab­schluss­trai­ning vor dem Spiel in Frank­furt ist die Ver­let­zung vom Spiel ge­gen den BV 04 wie­der auf­ge­bro­chen. “ Ihn nervt be­son­ders die Un­ge­wiss­heit. Es gibt kei­ne Pro­gno­sen für den Hei­lungs­ver­lauf. Ob er am Frei­tag wie­der zum Team sto­ßen kön­ne? „Kei­ne Ah­nung.“

Ges­tern ver­brach­te er zwei­ein­halb St­un­den bei Fan­go, Sal­ben, Be­strah­lung und Mas­sa­gen im The- ra­pie­zen­trum von Bernd Rest­le, ehe er um kurz nach zwölf in sei­nen Wa­gen klet­ter­te und zum Doc fuhr. „Wir ar­bei­ten je­den Tag sechs, sie­ben, acht St­un­den , dass Lum­pi wie­der fit wird“, er­klär­te Rest­le.

Ei­nen Lam­bertz in der Form aus dem Her­tha-Spiel könn­te Fortu­na vor der so wich­ti­gen He­im­par­tie ge­gen die Münch­ner gut ge­brau­chen. „In der zwei­ten Halb­zeit im Spiel ge­gen Her­tha ist es rich­tig gut ge­lau­fen“, sagt der Kämp­fer über sei­ne Leis­tung. „Ge­gen die Sech­zi­ger sind wir nun un­ter Zug­zwang, ganz klar.“ Sor­gen um den Zu­sam­men­halt in­ner­halb der Trup­pe macht er sich trotz der vier Plei­ten in eben­so vie­len Pflicht­spie­len aber nicht. „Der Zu­sam­men­halt im Team ist gut. Es ist cha­rak­ter­lich so stark, es lässt sich nicht ver­un­si­chern.“

Das sag­te ges­tern Mit­tag auch Oli­ver Fink, der beim 0:1 in Frank­furt der stärks­te For­tu­ne war. „Die Stim­mung ist pri­ma, wir las­sen uns nicht ver­rückt ma­chen.“ Das Team wis­se um sei­ne Stär­ke und wer­de die Ner­ven be­hal­ten. „Wir ma­chen al­les so wie im Vor­jahr, uns fehlt der­zeit ein­fach nur das Glück.“

Gu­te Nach­rich­ten sind bei Fortu­na die Rück­kehr der Stür­mer Ranisav Jo­va­no­vic (nach acht Ta­gen we­gen ei­ner Prel­lung) und Mar­co Kö­nigs (Mus­kel­fa­ser­riss, sechs­ein­halb Wo­chen Pau­se). Bei­de ab­sol­vier­ten die jüngs­ten drei Trai­nings­ein­hei­ten in zwei Ta­gen oh­ne Pro­ble­me.

FO­TO: WOLF

Auf das Spiel ge­gen 1860 – wie hier in der Vor­sai­son – muss Andre­as Lam­bertz (ro­ter Dress) ver­zich­ten.

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