Macca­bi fühlt sich gut auf­ge­stellt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(cle) Das zwei­te Ober­li­ga-Jahr nach dem Auf­stieg be­ginnt für die Bas­ket­bal­ler des TuS Macca­bi am Sonn­tag (16 Uhr) mit ei­nem Pau­ken­schlag: dem Der­by beim ART. Den­noch sieht Trai­ner Tho­mas Schier­burg der Sai­son ge­las­sen ent­ge­gen: „Ich ha­be ei­ne sehr ta­len­tier­te Mann­schaft. Wenn ich al­le Spie­ler an Bord ha­be, sind wir auf den Guard­po­si­tio­nen gut be­setzt und dann auch in der La­ge, bis auf ETB SW Es­sen II je­den zu schla­gen.“ Er ist der neue Mann an der Sei­ten­li­nie von Macca­bi. Bis Ja­nu­ar hat­te Roy Ascher das Team trai­niert, dann je­doch das Amt auf­ge­ge­ben. In­te­rims­wei­se be­treu­te Ra­pha­el Wil­der Macca­bi, das am En­de ei­nen gu­ten sechs­ten Platz be­leg­te.

Ins­ge­samt wä­re aber mehr drin ge­we­sen. Schließ­lich war Macca­bi mit fünf Sie­gen aus sie­ben Spie­len ge­star­tet. Doch nach dem Ver­let­zungs­schock von Oleg Dorn­hof (Schien-und Wa­den­bein­bruch, Syn­des­mo­seband-Ab­riss) kas­sier­te das Team in den rest­li­chen 15 Par­ti­en elf Plei­ten. Dorn­hof ist auf­grund an­hal­ten­der Schmer­zen im­mer noch nicht ein­satz­fä­hig, zu­dem fehlt zu­nächst der er­fah­re­ne Chris­ti­an Füg, der ver­let­zungs­be­dingt ei­ne lan­ge Pau­se ein­le­gen muss. Sven Eg­bers weilt der­zeit be­ruf­lich in In­di­en, kehrt aber An­fang 2011 zu­rück. Chris­ti­an von Witz­le­ben (Es­sen) und Ar­min Gaff­ga (Stu­di­um in Köln) ver­lie­ßen den Klub.

Da­für hat Schier­burg, der zu­letzt den TuS Hil­den in der 2. Re­gio­nal­li­ga be­treu­te, Zu­gän­ge ge­holt: Aus Hil­den kam sein Sohn Lu­kas mit, der sei­nen Schul­ka­me­ra­den Yan­nick Rentzsch vom Re­gio­nal­li­gaAb­stei­ger NVV Li­ons Mön­chen­glad­bach zu Macca­bi lots­te. Aus der Re­ser­ve der Glad­ba­cher stößt Ar- thur Wi­cken­ha­gen hin­zu, den Tho­mas Schier­burg noch aus der Ju­gend­ar­beit von DJK Kleinenbroich kennt. Ein Fra­ge­zei­chen steht noch hin­ter Fa­bi­an Büs­ken. Der 2,04-Me­ter-Rie­se weiß noch nicht, wel­chen Stu­di­en­ort er zu­ge­wie­sen be­kommt. „Ich hof­fe, Fa­bi­an bleibt. Er kann uns un­ter dem Brett viel Sta­bi­li­tät ge­ben“, weiß Schier­burg. Ge­hal­ten wur­den die Top­s­corer Ja­kob Mey­er­hö­fer, Bas­ti­an Pa­genk­em­per und Arie Wil­der. Letz­te­rer ist zwar die nächs­ten drei Mo­na­te in Wiesbaden, für die Spie­le sei­nes Teams will er aber nach Düsseldorf rei­sen.

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