Von der Ley­en ver­tei­digt so­zia­le Ein­schnit­te

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BERLIN (qua) We­gen der Kür­zun­gen im So­zi­al­etat sind Ar­beits­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en und Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Kris­ti­na Schröder (bei­de CDU) scharf von der Op­po­si­ti­on an­ge­grif­fen wor­den. „Das ist so­zia­le Käl­te pur, das ist men­schen­ver­ach­tend und das ist kin­der­feind­lich“, sag­te die SPD-Ab­ge­ord­ne­te Bettina Ha­ge­dorn im Bun­des­tag.

Die Ar­beits­mi­nis­te­rin ver­tei­dig­te die Ein­spa­run­gen von 14,6 Mil­li­ar- den Eu­ro im kom­men­den Jahr als „schmerz­haft, aber nicht un­ver­hält­nis­mä­ßig“. Die Sum­me der kon­kre­ten Kür­zun­gen in den Etats bei­der Mi­nis­te­ri­en, die die Bür­ger di­rekt spü­ren, be­läuft sich auf 2,4 Mil­li­ar­den Eu­ro. Sie wer­den beim El­tern­geld, beim Ren­ten­bei­trag für Lang­zeit­ar­beits­lo­se und beim Über­gangs­zu­schlag für Hartz-IV-Emp­fän­ger ein­ge­spart.

Der Ar­beits­mi­nis­te­rin ste­hen wei­te­re Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit der Op­po­si­ti­on und den So­zi­al­ver­bän­den be­vor. Am Mon­tag will sie den ers­ten Teil des Ge­setz­ent­wurfs zur Re­form der Re­gel­sät­ze für Lang­zeit­ar­beits­lo­se vor­le­gen. Dar­in soll fest­ge­legt wer­den, dass Kin­der aus Hartz-IV-Fa­mi­li­en künf­tig Sach­leis­tun­gen statt Geld für Bil­dung er­hal­ten. Ei­ne Wo­che spä­ter wird sie die neu be­rech­ne­ten Re­gel­sät­ze für Kin­der und Er­wach­se­ne öf­fent­lich ma­chen.

FO­TO: DAPD

Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin der Ley­en (CDU).

Ur­su­la von

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.