Guan­ta­na­mo-Häft­lin­ge in Deutsch­land ein­ge­trof­fen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

HAM­BURG/BERLIN (dapd) Deutsch­land hat zwei In­sas­sen des US-Ge­fan­ge­nen­la­gers Guan­ta­na­mo auf Ku­ba auf­ge­nom­men. Das teil­te Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU) mit. Die bei­den sei­en vom Bun­des­kri­mi­nal­amt an die Bun­des­län­der Ham­burg und Rhein­land-Pfalz über­stellt wor­den. Ein Spre­cher der Ham­bur­ger In­nen­be­hör­de sag­te, Ay­man Mu­ham­mad Ah­mad S. sei in der Han­se­stadt ein­ge­trof­fen. Der 34-Jäh­ri­ge sei so­fort in ei­ne Kli­nik ge­bracht wor­den, wo er in den nächs­ten Ta­gen me­di­zi­nisch un­ter­sucht wer­de. Zum ers­ten Ein­druck sag­te ein Be­hör­den­spre­cher, der Mann sei sehr höf­lich und zu­vor­kom­mend, zu­dem wir­ke er sym­pa­thisch und ge­bil­det. Nach dem Auf­ent­halt im Kli­ni­kum soll der 34-Jäh­ri­ge nach neun Jah­ren Haft sei­ne Woh­nung be­zie­hen, de­ren Stand­ort von den Be­hör­den aber selbst ge­gen­über den Nach­barn ge­heim ge­hal­ten wird.

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