Künst­li­che Be­f­ruch­tung auch bei HIV-Er­kran­kung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BERLIN (kna) Die Ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt künf­tig die Kos­ten für ei­ne künst­li­che Be­f­ruch­tung auch bei von HIV be­trof­fe­nen Ehe­paa­ren. Dies ent­schied der Ge­mein­sa­me Bun­des­aus­schuss. Bis­her galt, dass bei­de Ehe­part­ner zum Zeit­punkt ei­ner künst­li­chen Be­f­ruch­tung HIV-ne­ga­tiv sein muss­ten. Dem Be­schluss muss nun noch das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um zu­stim­men. Ins­ge­samt le­ben der­zeit et­wa 55 000 HIV-po­si­ti­ve Men­schen in Deutsch­land.

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