Re­gie­rung nimmt Ab­stand von For­schungs­för­de­rung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (mar/hko) Die Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on hat die ge­plan­te steu­er­li­che För­de­rung von For­schungs­aus­ga­ben der Un­ter­neh­men of­fen­bar ab­ge­bla­sen. Die För­de­rung wer­de ver­scho­ben, er­klär­te FDP-Frak­ti­ons­vi­ze Ul­ri­ke Flach. „An­ge­sichts der Haus­halts­la­ge, des zwin­gend ge­bo­te­nen Kon­so­li­die­rungs­kur­ses und un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Ka­bi­netts­be­schlüs­se und der Haus­halts­klau­sur ist die Ein­füh­rung ei­ner steu­er­li­chen För­de­rung von For­schung und Ent­wick­lung der­zeit nicht rea­li­sier­bar“, be­stä­tig­te das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um. Das letz­te Wort sei noch nicht ge­spro­chen, hieß es da­ge­gen in der Uni­on. „Wir brau­chen neue Im­pul­se für In­no­va­tio­nen. Da­zu eig­nen sich auch steu­er­li­che An­rei­ze für Un­ter­neh­men, die in For­schung und Ent­wick­lung in­ves­tie­ren“, kri­ti­sier­te auch SPD-Wirt­schafts­po­li­ti­ker Hu­ber­tus Heil.

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