Hundt: For­de­rung der IG Me­tall ist „il­lu­so­risch“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (mar/qua) Ar­beit­ge­ber­prä­si­dent Die­ter Hundt hat die Lohn­for­de­rung der IG Me­tall für die 85000 Be­schäf­tig­ten der nord­west­deut­schen Stahl­in­dus­trie zu­rück­ge­wie­sen. „Die For­de­rung von sechs Pro­zent ist na­tür­lich il­lu­so­risch und über­zo­gen“, sag­te Hundt un­se­rer Zei­tung. „Das weiß auch die Ge­werk­schaft.“ Er sei aber „sehr zu­ver­sicht­lich, dass wir mit rich­ti­gen Lohn­ab­schlüs­sen da­zu bei­tra­gen wer­den, den Auf­schwung zu sta­bi­li­sie­ren“. In Gelsenkirchen be­ginnt heu­te die zwei­te Ver­hand­lungs­run­de für die Stahl­in­dus­trie in Nord­rhein-West­fa­len, Nie­der­sach­sen und Bre­men. Die IG Me­tall will da­bei auch durch­set­zen, dass die glei­che Be­zah­lung von Leih­ar­bei­tern und Stamm­be­leg­schaft fest­ge­schrie­ben wird.

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