Ver­ein Pro Bra­sil un­ter­stützt Bra­si­li­en

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(bro) Der Ver­ein Pro Bra­sil hat zu sei­nem zehn­jäh­ri­gen Be­ste­hen ein schö­nes Ge­burts­tags­ge­schenk be­kom­men: das Spen­den-Gü­te­sie­gel des Deut­schen Zen­tral-In­sti­tuts für so­zia­le Fra­gen (DZI). „Wir freu­en uns über die Be­schei­ni­gung, dass die Spen­den an un­se­ren Ver­ein so gut wie voll­stän­dig den Pro­jek­ten zu­gu­te kommt und der Ver­wal­tungs­auf­wand ge­ring ist“, sagt Si­grid Ber­ger, die sich für Pro Bra­sil en­ga­giert.

Sie war da­mals an­ge­tan von den Ide­en und dem Ein­satz von Uwe Wei­brecht für Bra­si­li­en. Sie hat­te ihn bei ei­nem Vor­trag bei den Düs­sel­dor­fer Do­mi­ni­ka­nern ken­nen­ge­lernt, die von An­fang an den Ver­ein un­ter­stüt­zen. Nicht zu­letzt des­halb, weil Wei­brecht ein­mal No­vi­ze bei den Do­mi­ni­ka­nern war, sich dann aber ent­schloss, prak­ti­sche Hil­fe in Bra­si­li­en zu leis­ten.

Mit ei­nem klei­nen Selbst­hil­fe­zen­trum am Rand der Mil­lio­nen­stadt Sao Pau­lo für in­di­ge­ne Be­woh­ner fing al­les an. In­zwi­schen hat sich das Selbst­hil­fe­zen­trum zu ei­nem gro­ßen Aus­bil­dungs­zen­trum ent­wi­ckelt. „Wenn ein Hilfs­zen­trum nicht un­ter­ge­hen soll, muss es wach­sen, denn es gibt im- mer wie­der neue Auf­ga­ben“, sagt Ber­ger, die den Aus­bau wie die an­de­ren 21 Mit­glie­der des Düs­sel­dor­fer Ver­eins un­ter­stützt hat.

Durch re­gel­mä­ßi­ge In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen will der Ver­ein das Le­ben in Bra­si­li­en in Deutsch­land be­kannt­ma­chen und Pro­ble­me an­spre­chen. Und es geht auch um Spen­den für die vie­len Ak­ti­vi­tä­ten – das neu­es­te ist ein Ge­sund­heits­und Dia­gno­se-Zen­trum so­wie Ko­ope­ra­tio­nen mit Pri­vat­schu­len, in de­nen Kin­der ar­mer und rei­cher Fa­mi­li­en ler­nen. „Men­schen sol­len in ih­rem Le­ben be­glei­tet wer­den“, nennt Ver­eins­mit­glied Eva Ma­ria Bren­nink­mey­er ein Ziel. Die Ärz­tin war selbst in Bra­si­li­en tä­tig. Be­son­ders schön ist für sie, „dass man die per­sön­li­chen Fort­schrit­te der Men­schen durch die Hil­fe sieht“, be­rich­tet sie. So sei­en Frau­en bei­spiels­wei­se selbst­be­wuss­ter ge­wor­den und hät­ten ei­ne op­ti­mis­ti­sche­re Le­bens­hal­tung.

„Man sieht die per­sön­li­chen Fort­schrit­te“

Das Fest

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