Ste­phan warnt die HSG vor Aue

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(erer) Ein Lob von ei­nem frü­he­ren Welt­hand­bal­ler ist für die Pro­fis von Hand­ball-Zweit­li­gist HSG si­cher mo­ti­vie­rend. Da­ni­el Ste­phan, Sport­di­rek­tor der HSG und Welt­hand­bal­ler 1998, war von sei­nem Team beim 32:30-Sieg in Bie­tig­heim je­den­falls be­geis­tert: „Das war klas­se, wie wir als Mann­schaft in die­sem He­xen­kes­sel über­zeugt ha­ben.“ Doch der 37-Jäh­ri­ge wä­re mit Si­cher­heit kein Hand­bal­ler sei­ner Klas­se ge­wor­den, hät­te er nicht im­mer schon den nächs­ten Schritt im Kopf: „Wir sind auf ei­nem gu­ten Weg, aber wenn wir ge­gen Aue nicht er­folg­reich sind, hat der Sieg in Bie­tig­heim qua­si nichts ge­bracht“, meint Ste­phan mit Blick auf das Heim­spiel ge­gen den EHV (mor­gen, 18.15 Uhr, Burg-Wäch­ter-Ca­s­tel­lo).

Die Sach­sen kom­men mit zwei Sie­gen und ei­nem Un­ent­schie­den als Ta­bel­len­drit­ter zur HSG, die ih­re Spit­zen­rei­ter­po­si­ti­on si­cher­lich nicht ab­ge­ben will. „In Aue hat sich ei­ni­ges ge­än­dert. In der Ver­gan­gen­heit hat­ten sie im­mer ein oder zwei Top­spie­ler und sonst we­nig. Jetzt sind sie ein ho­mo­ge­nes Team, das in der Brei­te sehr gut auf­ge­stellt ist und gut har­mo­niert. Je­der Spie­ler trägt da­zu bei“, er­klärt HSG-Coach Ron­ny Ro­gaw­s­ka. Im Vi­deostu­di­um hat sich der Trai­ner al­le drei Par­ti­en der Auer an­ge­schaut und ana­ly­siert. „Sie sind sehr heim­stark, ha­ben aber auch in Co­burg gut ge­spielt. Und ihr Coach Ma­ik No­wak hat dem Team ei­ne Hand­schrift ver­passt“, sagt Ro­gaw­s­ka, der vor al­lem vor drei Spie­lern des EHV warnt: Alexander Mat­schos, Ar­nar Jon Agnars­son und Mar­cel Schä­fer. „Das sind die Draht­zie­her“, er­klärt der Düs­sel­dor­fer Übungs­lei­ter.

Auch wenn die Ver­ant­wort­li­chen ei­ni­ge Fort­schrit­te bei der HSG se­hen, sind sie noch lan­ge nicht rund­um zu­frie­den. „Wir sind noch nicht am Ziel, wie wir uns das spie­le­risch von un­se­rer Trup­pe vor­stel­len“, sagt Ste­phan. Den Auer Coach kennt der HSG-Sport­di­rek­tor bes­tens: Bei ihm hat er sei­ne B-Li­zenz als Trai­ner ab­ge­legt. „Er ist ein akri­bi­scher Ar­bei­ter und gu­ter Aus­bil­der“, sagt Ste­phan. Der Geg­ner soll aber mor­gen nicht im Vor­der­grund ste­hen: „Wir müs­sen uns nicht nach Aue rich­ten, son­dern auf uns selbst kon­zen­trie­ren und den Fans ei­ne gu­te Leis­tung zei­gen. Zu­hau­se wol­len wir je­des Spiel ge­win­nen.“

FO­TO: DDP

In Ak­ti­on: Der heu­ti­ge HSG-Sport­di­rek­tor Da­ni­el Ste­phan 2004.

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