Ca­po­ne II star­tet holp­rig in die neue Sai­son

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON CHRIS­TI­NE LES­KA-OTTENSMAN

„Ju­gend forscht“ lau­tet nicht nur in der ers­ten, son­dern auch in der zwei­ten Bas­ket­ball-Mann­schaft von FMC Ca­po­ne das Mot­to. „Für uns ist es sehr wich­tig, in der Ober­li­ga zu blei­ben. Sonst wird für die ta­len­tier­ten Spie­ler der Sprung ins Re­gio­nal­li­ga­team zu groß“, sagt Neu-Trai­ner Mar­kus Due­rin­ger. „Un­ser er­klär­tes Ziel ist es, die sport­li­che Ent­wick­lung von jun­gen Ak­teu­ren so zu för­dern, dass sie mit­tel­fris­tig ei­nen Platz im Re­gio­nal­li­ga­team ein­neh­men kön­nen.“

Ei­ner von ih­nen ist der 20-jäh­ri­ge Zu­gang Musta­fa Al-Bagh­da­di, der bei­de Trai­ner über­zeu­gen konn­te, aber erst ein­mal in der Ober­li­ga Spiel­pra­xis sam­meln soll. Wei­te­re „Neue“ sind die Cen­ter Dirk Pa­zio­rek (Wit­ten) und Jan Klom­pen. „Bei­de sind über zwei Me­ter groß. Sie sol­len un­se­re Ab­wehr ver­stär­ken und ihr Sta­bi­li­tät ge­ben“, wünscht sich Due­rin­ger. Schließ­lich hat er zum Groß­teil 17-Jäh­ri­ge im Team. „Von ih­nen kann ich nicht er­war­ten, dass sie er­fah­re­ne, ab­ge­zock­te Ge­gen­spie­ler, die 30 Ki­lo mehr wie­gen als sie selbst, in Schach hal­ten. Die­se kör­per­li­chen De­fi­zi­te sind schon ex­trem.“

Das Schwers­te für den Coach ist in die­sem Jahr die Ro­ta­ti­on. „Ei­ni­ge Ak­teu­re spie­len in der ers­ten Mann­schaft, vie­le noch in der Ju­gend. So wer­de ich im­mer um­stel­len müs­sen. Aber so­wohl mit Dirk Al­ten­beck als auch mit Ju­gend­coach Hea­ther Es­tey wird es ei­ne en­ge Ko­ope­ra­ti­on ge­ben. Ge­mein­sam schaf­fen wir den Klas­sen­er­halt.“

Zu we­nig Te­am­bas­ket­ball, ei­ne un­ter­ir­di­sche Tref­fer­quo­te von der Frei­wurf­li­nie (elf von 25) und man­geln­der Ein­satz beim De­fen­siv-Re­bound ver­hin­der­ten zum Auf­takt je­doch ei­nen mög­li­chen Aus­wärts­sieg der Ca­po­ne-Zweit­ver­tre­tung. Beim Auf­stei­ger Ad­ler Frin­top gab es so ei­ne 51:59 (25:30)-Nie­der­la­ge. Nach ei­nem ver­schla­fe­nen ers­ten Vier­tel (8:16) stei­ger­te sich Ca­po­ne, an­ge­trie­ben vom bes­ten Wer­fer Chris­toph Schulz. Das Team von Mar­kus Due­rin­ger spiel­te in der Ab­wehr sehr en­ga­giert, ver­zet­tel­te sich aber of­fen­siv zu oft in Ein­zel­ak­tio­nen. „Spiel­ent­schei­dend war si­cher­lich die Si­tua­ti­on in der 36. Mi­nu­te, als die Schieds­rich­ter zwei Fouls ge­gen uns pfif­fen und die Es­se­ner drei Frei­wür­fe und ei­nen Re­bound ver­wan­del­ten“, be­fand Due­rin­ger. So zo­gen die Gast­ge­ber von 46:42 auf 51:42 da­von.

Ca­po­ne II: Schulz 15, Al Bagh­da­di 14, Krall 6, Dicks 5, Merkt 4, Klom­pen 2, Rae­bel 2, He­lesky 2, Koch 1, Pa­zio­rek, Dank­mey­er

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