Ban­ker hel­fen in der Ki­ta „Die Wa­wu­schels“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(RP) Mehr als 5000 Be­su­cher fei­er­ten ges­tern den Sai­son­auf­takt im Opern­haus Düsseldorf. Das Pro­gramm mit zahl­rei­chen Work­shops und ei­nem Di­ri­gier-Coa­ching mit Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor fes­sel­te auch die Kin­der. Beim gro­ßen Ab­schluss­kon­zert mit den So­lis­ten und den Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­kern durf­ten drei von ih­nen die Ou­ver­tü­re aus der Oper „Car­men“ di­ri­gie­ren – ganz al­lein ver­steht sich. Als bes­te Nach­wuchs­di­ri­gen­tin kür­te das Pu­bli­kum

(fast 8 Jah­re alt) und klatsch­te (fast 9) und (9) ge­mein­sam auf den zwei­ten Platz. Nach die­sem Ein­satz dür­fen die bei­den ih­re Fa­mi­li­en zur Pre­mie­re der Kin­der­oper „Der ge­stie­fel­te Ka­ter“ (8. Mai 2011) ein­la­den. Ila­na be­kommt vier Kar­ten für die Pre­mie­re von „Così fan tut­te“ (6. Mai 2011) und sie darf Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor Axel Ko­ber im Früh­jahr bei ei­ner Bühnen-Orches­ter­pro­be zu die­ser Pre­mie­re as­sis­tie­ren. (wber) Ein Tag wie kein an­de­rer war das ges­tern für fünf Mit­ar­bei­ter der Deut­schen Bank in Bilk.

und gin­gen nicht wie sonst ih­ren Ge­schäf­ten in der Fi­lia­le nach, son­dern be­tä­tig­ten sich hand­werk­lich. Ih­re frei­wil­lig Auf­ga­be, für den sie sich so­gar ei­nen Tag Ur­laub ge­nom­men hat­ten: Sie rich­te­ten den Spiel­platz der Kin­der­ta­ges­stät­te „Die Wa­wu­schels“ an der Aa­che­ner Stra­ße her. Ari­uli: „Wun­der­bar, dass wir heu­te so herr­li­ches Wet­ter ha­ben. Und eben­so wun­der­bar ist es, sich ein­mal an der fri­schen Luft zu be­tä­ti­gen.“ Die vier von der Bank er­neu­er­ten Blu­men­bee­te, ver­leg­ten Weg­plat­ten neu, rich­te­ten Spiel­ge­rä­te her. Und obend­rein brach­ten sie so­gar noch 750 Eu­ro mit, von de­nen jetzt neue Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de ge­kauft wer­den kön­nen. Von 10 bis 16 Uhr ar­bei­te­ten die Ban­ker für die Kin­der. Er­schöpft wa­ren sie da­nach kei­nes­wegs. Kath­rin The­sing: „Es hat uns rich­tig Spaß ge­macht. Uns liegt die Kin­der­ta­ges­stät­te sehr am Her­zen. Die klei­nen Mäd­chen und Jun­gen ver­die­nen ein schö­nes Um­feld, in dem sie sich Wohl­füh­len kön­nen.“ Die Ak­ti­on lief im Rah­men der „Initia­ti­ve plus“, dem kon­zern­wei­ten Pro­gramm der Deut­schen Bank zu För­de­rung des eh­ren­amt­li­chen En- ga­ge­ments ih­rer Mit­ar­bei­ter. Das Ziel ist: Chan­cen er­öff­nen, Krea­ti­vi­tät ent­wi­ckeln, Ta­len­te för­dern.

Lei­te­rin der Awo-Kin­der­ta­ges­stät­te, in der der­zeit 60 Kin­der ganz­tags be­treut wer­den: „Was die vier jun­gen Bank­mit- ar­bei­ter heu­te hier ge­macht ha­ben, ist Ar­beit, für die man sonst kaum je­man­den fin­det. Es fällt uns im­mer schwe­rer, Mit­tel und Ar­beits­zeit für Pro­jek­te wie Gar­ten­pfle­ge und In­stand­hal­tung be­reit­zu­stel­len. Auch die El­tern un­se­rer Kin­der ha­ben in der Ver­gan­gen­heit schon flei­ßig ge­hol­fen, zum Bei­spiel die Räu­me un­se­rer Ta­ges­stät­te neu ge­stri­chen.“ Deutsch­land­weit ha­ben rund 5000 Mit­ar­bei­ter der Deut­schen Bank im ver­gan­ge­nen Jahr in sol­chen und ähn­li­chen Pro­jek­ten ge­ar­bei­tet. (ho-) Un­ter den ita­lie­ni­schen Gas­tro­no­men ist er ei­ner der be­kann­tes­ten, im­mer­hin ist er seit weit mehr als 30 Jah­ren hier tä­tig:

Sei­ne Re­stau­rants „Amal­fi“ an der Ul­men­stra­ße und sei­ne „Piaz­za Pal­mie­ri“ in der Trink­aus­pas­sa­ge wa­ren be­rühmt, zahl­rei­che Pro­mis zähl­ten zu den Gäs­ten. Nach­dem er dann das Ris­to­r­an­te Tea­tro La Fe­nice er­öff­ne­te, sah es zu­erst so aus, als wür­de er noch­mals durch­star­ten. Aber das hat of­fen­bar nicht funk­tio­niert, ein vor­läu­fi­ger In­sol­venz­ver­wal­ter küm­mert sich der­zeit um die Fi­nan­zen des Re­stau­rants. Laut Han­dels­aus­kunft Tüf­fers hat das Re­stau­rant seit sei­ner Er­öff­nung 2006 im­mer wie­der Ver­lus­te ge­macht, die sich am En­de zu ei­ner ho­hen sechs­stel­li­gen Sum­me ad­dier­ten.

RP-FO­TO: STE­FAN BÜNTIG

Die Kin­der und ih­re er­wach­se­nen Hel­fer rich­te­ten Spiel­ge­rä­te

wie­der her und er­neu­er­ten die Bee­te.

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