Pfar­rer Co­que­lin ist 90 Jah­re alt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

FLIN­GERN/ALT­STADT (bro) Der ehe­ma­li­ge Pfar­rer der Pfar­re St. Eli­sa­beth, Fritz Co­que­lin, ist 90 Jah­re alt ge­wor­den. Vie­len Ge­mein­de­mit­glie­dern ist er als Seel­sor­ger, der zu­hö­ren und sich in den All­tag der Men­schen hin­ein­ver­set­zen konn­te, in gu­ter Eri­nen­rung.

Jo­sef Kar­di­nal Frings hat­te den ge­bür­ti­gen Düs­sel­dor­fer 1948 im Köl­ner Dom zum Pries­ter ge­weiht, nach­dem Co­que­lin we­gen des Kriegs sein Theo­lo­gie­stu­di­um un­ter­bre­chen muss­te. Über Köln, Bad Hon­nef, So­lin­gen-Oh­ligs und Bonn ge­lang­te er ei­ni­ge Jah­re spä­ter wie­der in sei­ne ge­lieb­te Hei­mat­stadt. Hier war er 1920 in Ober­bilk als äl­tes­tes von fünf Kin­dern ge­bo­ren wor­den. Sei­nen El­tern ge­hör­te bis 1942 die Ober­bil­ker Gast­stät­te „Latern­chen“. Vie­le ken­nen den „al­ten ech­ten Düs­sel­dor­fer“, wie er sich sel­ber nennt, noch als Pfar­rer an St. Eli­sa­beth. Von 1964 bis 1997 ar­bei­te­te er dort als Seel­sor­ger und ging mit 76 Jah­ren in den Ru­he­stand. Die Ent­wick­lung der Ge­mein­de, der Auf­bau des Pfarr­zen­trums und der Kir­che ge­hen mit auf sei­ne Initia­ti­ve zu­rück. Stets ach­te­te er auf die Wün­sche der Pfarr­ge­mein­de und ver­such­te, die un­ter­schied­li­chen In­ter­es­sen aus­zu­glei­chen. Lan­ge Zeit war er auch Prä­ses der ka­tho­li­schen Frau­en­gemein­schaf­ten (kfd) im De­ka­nat Düsseldorf-Ost und in der Ge­mein­de.

Seit 1997, seit dem Be­ginn sei­nes Ru­he­stands wohnt Co­que­lin in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt im St. An­naStift und küm­mert sich dort als Pries­ter um die Mit­be­woh­ner.

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