Fut­sal Li­ons spie­len Köl­ner an die Wand

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEIL-NACHRICHTEN -

OBER­BILK (cj) Ge­lun­ge­ner Ein­stand für die Fut­sa­ler der Tu­Ru in der höchs­ten Spiel­klas­se von NRW. In ih­rem ers­ten Spiel nach dem Auf­stieg in die WFLV-Li­ga sieg­ten die Fut­sal Li­ons bei Bra­sil Köln un­an­ge­foch­ten mit 8:2 (4:1).

Trai­ner Sa­scha Mir­za war nach dem Spiel ver­ständ­li­cher­wei­se hoch­zu­frie­den und sag­te: „Wir wuss­ten, dass die­se Pre­mie­re in der neu­en Li­ga für uns ei­ne Stand­ort­be­stim­mung sein wird und sind dem­ent­spre­chend kon­zen­triert zu Wer­ke ge­gan­gen.“ In der Tat be­hiel­ten die Düs­sel­dor­fer Hal­len­fuß­bal- ler durch­weg in der zum Teil hit­zi­gen Be­geg­nung die Ner­ven. Da­ge­gen brach­te das mit zahl­rei­chen Bra­si­lia­nern ge­spick­te Köl­ner Team im­mer wie­der un­nö­ti­ge Här­te ins Spiel und leg­te sich zu­dem all­zu gern mit den Schieds­rich­tern an.

Ganz an­ders der Auf­tritt der Li­ons: Ru­hig und be­son­nen zeig­ten sie vom An­pfiff an ei­ne her­vor­ra­gen­de Raum­auf­tei­lung und spiel­ten die Dom­städ­ter im­mer wie­der mit ge­lun­ge­nen Kom­bi­na­tio­nen aus. So war es nur ei­ne Fra­ge der Zeit, bis die ers­ten To­re für die Gäs­te fie­len.

Srd­jan Je­li­cic und Mat­thä­us Wi­schniew­ski hie­ßen die ers­ten bei­den Tor­schüt­zen der Li­ons zur 2:0-Füh­rung. Noch in der ers­ten Hälf­te räch­te sich das über­har­te Ein­stei­gen der Mann­schaft aus Köln-Nip­pes.

Nach sechs Team­fouls gab es, wie im Fut­sal üb­lich, schon früh Zehn­Me­ter-Straf­stoß für das Mir­zaTeam. Car­los Pen­an ver­wan­del­te eben­so si­cher wie kur­ze Zeit spä­ter Je­li­cic ei­nen wei­te­ren Pen­al­ty zum 4:0 für die Li­ons. Nach ei­nem Ge­gen­tref­fer wur­den mit ei­ner kla­ren 4:1-Füh­rung für die Li­ons die Sei­ten ge­wech­selt.

In der zwei­ten Hälf­te knüpf­te der Auf­stei­ger naht­los an das er­folg­rei­che Spiel in der ers­ten Halb­zeit an und er­öff­ne­te den Tor­rei­gen mit dem schöns­ten Tref­fer des Ta­ges. Pen­an, Je­li­cic und Wi­schniew­ski zeig­ten ei­ne Kom­bi­na­ti­on wie aus dem Lehr­buch, die letz­te­rer mit sei­nem zwei­ten Tor an die­sem Tag zum 5:1 ab­schloss.

Der letz­te Ab­schnitt des Spiels ge­hör­te in sport­li­cher Hin­sicht Ka­pi­tän Pen­an aus dem Li­ons-Team. Dem dun­kel­häu­ti­gen Spie­ler, der an­sons­ten beim VfB Hil­den 03 in der Lan­des­li­ga stürmt, ge­lang ein lu­pen­rei­ner Hattrick.

Den letz­ten Hö­he­punkt setz­ten die Haus­her­ren, und der hat­te mit Sport nichts zu tun. Ei­ner ih­rer Spie­ler schoss den Ball mit Ab­sicht und vol­ler Wucht auf ei­nen Schieds­rich­ter.

Das Spiel wur­de ab­ge­bro­chen und nach dem Re­gle­ment mit dem be­ste­hen­den Er­geb­nis von 8:2 für die Li­ons ge­wer­tet. Die Freu­de der Li­ons über ih­re tol­le Leis­tung in Köln wur­de da­durch nicht ge­schmä­lert.

Li­ons:

Die Fut­sal Li­ons (in blau) zeig­ten bei ih­rem ers­ten Auf­tritt nach ih­rem Auf­stieg ei­ne sou­ve­rä­ne Leis­tung.

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