Ku­rio­se Be­grün­dung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Zum Rück­tritt des bran­den­bur­gi­schen In­nen­mi­nis­ters Speer kom­men­tiert die „ (Berlin): „In­nen­mi­nis­ter Rai­ner Speer hat das Rich­ti­ge und Un­aus­weich­li­che ge­tan. Er tat das mit ei­ner ku­rio­sen Be­grün­dung Ein „wirk­sa­mer Schutz der Pri­vat­sphä­re von mir und an­de­ren an­geb­lich Be­tei­lig­ten ist an­ge­sichts der fort­ge­setz­ten ak­tu­el­len Be­richt­er­stat­tung ei­ni­ger Me­di­en nicht mehr mög­lich“, sag­te Speer und sti­li­siert sich als Op­fer. Die Fest­stel­lung sei­nes Amts­nach­fol­gers, Speer ha­be „ei­ne Frau und ein Kind ge­schützt, die Ge­fahr lie­fen, un­ver­schul­det durch be­stimm­te Me­di­en in die Öf­fent­lich­keit ge­zerrt zu wer­den“, lässt kaum ver­mu­ten, dass die Lan­des­re­gie­rung in Pots­dam be­grif­fen hat, war­um Speer sich nicht mehr im Amt hal­ten konn­te.“

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