Sit­zungs­pro­to­koll be­legt Ka­bi­netts-Streit zu Wes­tLB-Vor­sor­ge

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

DÜSSELDORF (tor) In der Lan­des­re­gie­rung hat es of­fen­sicht­lich doch ei­nen Streit zwi­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Han­ne­lo­re Kraft und Fi­nanz­mi­nis­ter Nor­bert Wal­ter-Bor­jans (bei­de SPD) um die Neu­ver­schul­dung ge­ge­ben. Kraft soll dar­auf be­stan­den ha­ben, dass die Ri­si­ko-Vor­sor­ge für die Wes­tLB er­höht wer­den muss. Wal­ter-Bor­jans lehn­te dies als Be­grün­dung für neue Schul­den ab und äu­ßer­te recht­li­che Be­den­ken. Ei­nen ent­spre­chen­den RP-Be­richt be­zeich­ne­te er in der Plenar­sit­zung vom 16. Sep­tem­ber je­doch als „fal­sche Qu­el­le“. Aus dem of­fi­zi­el­len Pro­to­koll der Plenar­sit­zung geht jetzt aber her­vor, dass der Streit sehr wohl statt­ge­fun­den hat: Nach­dem FDP-Frak­ti­ons­chef Gerd Pap­ke aus dem RP-Be­richt zitiert hat­te, äu­ßer­te Ar­beits­mi­nis­ter Gun­tram Schnei­der (SPD) laut Pro­to­koll in ei­nem Zwi­schen­ruf: „Das war ei­ne an­de­re Sit­zung.“

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