Par­kin­son: Pro­te­in stört die Müll­ab­fuhr in den Zel­len

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - GESUNDHEIT -

NEW YORK (dapd) Die zell­ei­ge­ne Müll­ab­fuhr scheint ei­ne Haupt­rol­le beim Ent­ste­hen von Par­kin­son zu spie­len: Bri­ti­sche For­scher ha­ben jetzt ent­deckt, dass ein be­reits frü­her mit der Be­we­gungs­stö­rung in Ver­bin­dung ge­brach­tes Pro­te­in die Ent­sor­gungs­ma­schi­ne­rie in­ner­halb der Hirn­zel­len be­hin­dert. Da­durch sam­meln sich mit der Zeit gif­ti­ge Ab­bau­pro­duk­te und de­fek­te Be­stand­tei­le in den Zel­len an, was die­se auf Dau­er nicht ver­kraf­ten. Die Kon­se­quenz ist der Tod der be­trof­fe­nen Zel­len und da­mit schließ­lich ein Ver­lust der Be­we­gungs­kon­trol­le. Das Pro­te­in na­mens al­pha-Sy­nu­clein gilt schon län­ger als Schlüs­sel­fak­tor bei Par­kin­son. Wie es je­doch ge­nau mit dem ty­pi­schen Tod der Hirn­zel­len in Ver­bin­dung steht, war bis­her un­klar, schreibt das Team um Ash­ley Wins­low von der Uni­ver­si­tät Cam­bridge im Fach­blatt „Jour­nal of Cell Bio­lo­gy“.

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