Schal­ke: Met­zel­der tankt Selbst­ver­trau­en

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

FREI­BURG (sid) Die Er­leich­te­rung war beim FC Schal­ke 04 nach dem 2:1-Er­folg beim SC Frei­burg mit Hän­den zu grei­fen. Doch nicht nur der Sieg sorg­te für Ent­span­nung bei Fe­lix Ma­gath. Der Trai­ner konn­te zu­frie­den fest­stel­len, dass die Bau­stel­len im Team we­ni­ger wer­den. Chris­toph Met­zel­der zeig­te end­lich ei­ne sta­bi­le Leis­tung in der In­nen­ver­tei­di­gung. Der 13 Mil­lio­nen Eu­ro teu­re Zu­gang Jo­se Ma­nu­el Ju­ra­do über­zeug­te bei sei­nem ers­ten Ein­satz von Be­ginn an mit gu­ten An­sät­zen im of­fen­si­ven Mit­tel­feld. Und Tor­jä­ger Klaas-Jan Hun­te­laar fühlt sich im of­fen­si­ver aus­ge­rich­te­ten Sys­tem an­schei­nend wohl und si­cher­te mit sei­nem zwei­ten Sai­son­tor (87. Mi­nu­te) den Sieg.

„Die­ses Sys­tem liegt der Mann­schaft wohl bes­ser als das Sys­tem zu­vor. Ich den­ke, wir wer­den mit die­sem Sys­tem wei­ter­spie­len“, er­klär­te Ma­gath, der nach den vier Nie­der­la­gen zu Sai­son­be­ginn be­reits in die Kri­tik ge­ra­ten war.

„Bei mei­nem Tor ist ei­ne Last von mir ge­fal­len“, sag­te Ivan Ra­ki­tic, der Schal­ke in Füh­rung ge­bracht hat­te. „Wir woll­ten zei­gen, dass wir noch le­ben.“ Met­zel­der, nach sei­ner Leis­ten­ver­let­zung in die Mann­schaft zu­rück­ge­kehrt, mein­te: „Ich stand stark in der Kri­tik und bin auch mit mir selbst hart ins Ge­richt ge­gan­gen. Des­halb war es wich­tig für mich, Selbst­ver­trau­en zu sam­meln.“ Er such­te nach Er­klä­run­gen für sei­ne schwa­chen Leis­tun­gen in den Wo­chen zu­vor: „Vi­el­leicht ha­be ich zu viel ge­grü­belt. Im Leis­tungs­sport ist es ein­fach nicht gut, wenn man zu viel grü­belt.“

Wäh­rend bei den Team­kol­le­gen die Form­kur­ve nach oben zeigt, ist Raúl im­mer noch nicht bei sei­nem neu­en Klub an­ge­kom­men. Der Spa­nier hofft auf sei­ne nächs­te Chan­ce ge­gen Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach. „Wir ha­ben das wich­ti­ge Er­folgs­er­leb­nis ge­schafft“, sag­te er. „Ich hof­fe, dass wir am Sams­tag dort wei­ter­ma­chen kön­nen.“

„Vi­el­leicht ha­be

ich zu viel ge­grü­belt“

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